Göppingen Dampflok ist am Ziel angekommen

Göppingen / dh/ruw 12.09.2018
Ein mächtiges Stahlross hat sich heute durch Göppingen bewegt: die Dampflok 44 1315 für das Märklineum. Tausende Göppinger ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Es herrschte tolle Stimmung!

20.30 Uhr: Es ist vollbracht! Die Lok ist auf dem Gelände. Tosender Applaus ist zu hören.

20.25 Uhr: Mit Hilfe einer Zugmaschine wird die Dampflok jetzt auf das Gelände geholt.

Morgen früh kommt die „alte Dame“ dann auf ihren Sockel auf dem Betriebsgelände.

Fans können die Lokomotive dann bald in einem schicken Carport bestaunen. Das Besondere an dem Carport ist, dass es wie eine Märklin-Schachtel aussieht.

20.17 Uhr: Da ist kein Durchkommen! Der Transport ächzt und krächzt und das Tor scheint unüberwindbar zu sein.

Jetzt muss einer der Kräne helfen, die ohnehin schon auf dem Gelände von Märklin stehen.

20.10 Uhr: Wie schwer es ist, durch das Tor zu kommen, erfahren hier die Zuschauer. Es ist bereits der zehnte Versuch durch das Tor zu kommen.

20.07 Uhr: Es ist so richtig laut hier - der Transport macht richtig Lärm.

Die Dampflok stammt aus dem Jahr 1942. Die alte Dame ist also schon 76 Jahre alt.

20.00 Uhr: Ein schönes Zitat auf unserer Facebook-Seite - das wir euch nicht vorenthalten möchten:

19.55 Uhr: Der Transport muss übrigens rückwärts über die Rappenstraße auf das Werksgelände, weil nur dort Platz ist. Aber „Platz“ ist ohnehin so eine Geschichte: Zwischen Haupt- und Nebengebäude bleiben auf beiden Seiten noch 10 bis 15 Zentimeter.

19.50 Uhr: In unserer Bildergalerie zeichnen wir den Weg nach, den der Transport von der Hohenstaufenstraße aus genommen hat:

19.45 Uhr: Die Ampeln auf dem Weg zum Zielort mussten übrigens abgeschraubt werden - nach der Durchfahrt wurden sie dann wieder angeschraubt.

Auf dem Weg zum Märklineum mussten die Ampeln abgeschraubt werden.
Auf dem Weg zum Märklineum mussten die Ampeln abgeschraubt werden. © Foto: Dirk Hülser

19.38 Uhr: Wir sind bei Märklin angekommen. Jetzt geht es rückwärts rein in die Rappenstraße bei der Markthalle.

Übrigens: Die Dampflok ist 22 Meter lang
Übrigens: Die Dampflok ist 22 Meter lang © Foto: Dirk Hülser

19.23 Uhr: Jetzt geht es auf die Lorcher Straße. Der Konvoi kommt wirklich zügig voran.

Kinder fahren auf Rädern neben der Lok her, die Leute filmen, fotografieren und freuen sich - tolles Spektakel!

19.20 Uhr: Die Lok wiegt übrigens 100 Tonnen – und der Koloss hat große Wirkung. Die Dampflok ist eine Dauerleihgabe der Stadt Kornwestheim bei Ludwigsburg.

19.16 Uhr: Die Stadt ist komplett voll. Überall stehen Menschen und schauen diesem Spektakel zu. Es sind Tausende, die heute Abend gekommen sind.

19.12 Uhr: Der Transport ist schon in der Burgstraße angekommen.

19 Uhr: Gleich geht los - die „alte Dame“ wird abtransportiert. Ziel ist das Märklineum.

Übrigens: Die Dampflok ist 22 Meter lang
Übrigens: Die Dampflok ist 22 Meter lang © Foto: Dirk Hülser

Unser Vorbericht von heute morgen:

Volksfeststimmung beim städtischen Bauhof: Rund 300 Eisenbahnfans sind am Mittwochmorgen zur Großeislinger Straße in Göppingen geströmt, um beim Verladen der 100 Tonnen schweren Dampflok 44 1315 dabei zu sein. Das Stahlross wird am Abend ab 19 Uhr in den Innenhof des Märklin-Stammsitzes an der Stuttgarter Straße transportiert, um künftig für das neue Museum „Märklineum“ als Blickfang zu dienen.

„Aus dem Weg!“ Immer wieder versuchen unzählige Fotografen, das beste Bild des Tages zu schießen, doch genauso oft stehen andere Eisenbahnfreunde an der falschen Stelle. Das tut der guten Stimmung keinen Abbruch, Großväter mit ihren Enkeln, Rentner, junge Männer mit teuren Kameras und auch ein paar Frauen lassen sich das Spektakel nicht entgehen. Zwei Schwerlastkräne hieven das Stahlmonster auf den Tieflader, mit Zollstöcken überprüfen Experten die richtige Position der Lok, geben den Kranführern immer wieder Kommandos. Die bugsieren den Oldtimer zentimetergenau durch die Luft. Gegen 10.30 Uhr dann ist der Schwebezustand zu Ende: Die Lok steht sicher auf dem Anhänger mit seinen 96 Reifen – so viele, wie unter 24 Pkw rollen.

Anschließend geht’s zur Hohenstaufenstraße gegenüber der Volksbank. Um 12.45 rollt der Lastwagen mit der ungewöhnlichen Fracht am Straßenrand aus und kommt zum Stehen, wieder begleiten jede Menge Fotografen und Eisenbahnfans die Aktion. Hier steht der Schwertransport nun den Rest des Mittwochs – bis es am Abend um 19 Uhr für die 44 1315 heißt: Startschuss für die letzte Fahrt.

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