Geislingen / SWP  Uhr

Die Veranstalter des Benefiz-­Ultralaufs Alb-Traum100 sind vollauf zufrieden mit der am Wochenende stattgefundenen zweiten Auflage. Bereits im Ziel seien sie mit Lob überschüttet worden, schreiben die Organisatoren in einer Pressemitteilung. Insbesondere die tolle Strecke am Albtrauf und die Betreuung durch die rund hundert Helfer an den acht Verpflegungsstellen und im Ziel seien hervorgehoben worden. Für die Starter standen rund 250 Kilogramm Obst und Gemüse sowie Kekse, Wurst und Käse bereit. Neu waren die vom Bad Überkinger Koch Matthias Walter gebackenen Müsliriegel. Am Vorabend und nach dem Zieleinlauf seien rund 150 Kilogramm Maultaschen und Kartoffelsalat vertilgt worden, zudem gab es ein gespendetes Kuchenbuffet.

Insgesamt war trotz des Gewitters am Samstagnachmittag die Ausfallquote geringer als im Vorjahr – die Veranstalter wissen nur von einem Läufer, der nach einem Sturz beim Kahlenstein aufgeben musste. Der Gestürzte habe den Rückweg nach Geislingen aber zu Fuß bewältigt und schon angekündigt, im nächsten Jahr wieder antreten zu wollen.

Insgesamt war das Feld mit 247 Startern aus elf Nationen zügiger unterwegs als im Vorjahr – so konnten die Veranstalter das Ziel an der Jahnhalle bereits am Sonntagnacht gegen drei Uhr abbauen. In den Wochen und Monaten vor dem Lauf waren die Mitglieder des veranstaltenden Vereins Alb-Traum100 aufmerksam die Strecken abgegangen und hatten, wo nötig, nachbeschildert; der 115 Kilometer lange Alb-Traum verläuft komplett auf dem Albtraufgängerweg, der 57 Kilometer lange Halb-Traum biegt bei Ave Maria in Deggingen ab und führt über Reichenbach und Oberböhringen wieder zurück auf den Albtraufgänger. Durch die Nachbeschilderung hätten sich „Verlaufer“ in Grenzen gehalten. Lediglich das Verstellen von Schildern oder gar Verbrennen, wie an der Feuerstelle an der Hausener Wand, hinterlässt bei den Mitgliedern einen faden Beigeschmack. „Ansonsten sind wir hochzufrieden und freuen uns auf die nächste Auflage am 9. Mai 2020“, sagt der Vorsitzende Andreas Bulling.

„Kaiser und Kaiserin vom Helfenstein“ sind gekürt

Die Kombiwertung
(5 Kilometer beim DEE-Citylauf sowie 57 Kilometer beim Halb-Traum) gewann bei den Männern Philip Scholz, SV Mergelstetten, mit 17:22 Minuten (5 Kilometer) und 5:37 Stunden (57 Kilometer). Er wurde zum „Kaiser vom Helfenstein“ gekürt.
Bei den Frauen sicherte sich Simone Thum, TV Treffelhausen, den ­Kaiserinnen-Titel – mit 24:14 Minuten und 9:32 Stunden.