Ein schwerer Autounfall hat sich am Sonntagnachmittag auf der B 10 in Amstetten kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Geislingen ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war gegen 15.40 Uhr ein Mercedes in Richtung Geislingen unterwegs. In einer leichten Rechtskurve kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Renault zusammen. Bei dem Unfall wurden drei Menschen schwer verletzt. Sie wurden von einem Rettungshubschrauber und Krankenwagen in umliegende Kliniken gebracht.

Kreis Göppingen

Mutmaßlich auf der B10 in Amstetten mit dem Handy telefoniert

Laut Polizei soll ein 31-Jähriger Mercedes-Fahrer mit dem Handy telefoniert haben und auf die Gegenfahrspur geraten sein. Dort kam ihm ein 33-jähriger Renault-Fahrer entgegen. Die Fahrzeuge stießen zusammen, wodurch beide Fahrer und die 40-jährige Beifahrerin im Renault schwere Verletzungen erlitten. Die Feuerwehr musste die Frau aus dem Auto befreien, da sie eingeklemmt war. Auch Notfallseelsorger waren an der Unfallstelle. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Handy des mutmaßlichen Verursachers beschlagnahmt. Der Sachschaden an den Autos beträgt rund 30.000 Euro.

Langer Stau auf der B10

Auf der B10 kam es stundenlang zu erheblichen Behinderungen, da auch das Verkehrsaufkommen aufgrund von Bauarbeiten an der Anschlussstelle Ulm-West laut Augenzeugen viel größer war als üblich. Am Wochenende wurde der Verkehrsfluss an der Anschlussstelle Ulm-West im Baustellenbereich neu geordnet. Davon verspricht man sich mehr Platz auf der A8 für die anstehenden Ferienreisewelle.

Autobahnauffahrt Ulm-West an der A8 neu geordnet

Allerdings war die normale Auffahrt Ulm-West Richtung Stuttgart am Sonntag gesperrt. Man hatte nur die Möglichkeit, entweder bei Dornstadt zu wenden oder auf der B10 Richtung Amstetten und Geislingen zu bleiben, was nach Angaben von betroffenen Verkehrsteilnehmern zudem schlecht ausgeschildert war.

Auch im Bereich Dornstadt und Ulm führte die Situation am Sonntagnachmittag zeitweise zu Staus mit über zwanzig Minuten Zeitverlust. Wie man von der Gegenfahrbahn aus erkennen konnte, kam es dort mehrfach zum völligen Stillstand. Der Verkehr wird jetzt im Übrigen teilweise über provisorische neue Rampen geleitet.