Bereits zum 18. Mal wurde das „Neujahres-Hallo“ vor dem Rathaus begangen. Die Turn- und Sportfreunde reichten Glühpunsch und Grillwurst über die Theke des eigens errichteten Holzhäuschens. Bürgermeister Christoph Hald überbrachte die Glückwünsche der Gemeindeverwaltung. „Wir wollen mit viel Schaffenskraft vorangehen“, formulierte er seine Aussichten auf das neue Jahr. Die zahlreichen Vorhaben und Ereignisse brachte er treffend auf den Punkt: „Dieses Jahr ist jedes Wochenende etwas los.“

Er nannte beispielhaft die Zeltkirche, die Ginkgo-Tour, das traditionelle Fest in Honkling, das Konzert der Bundeswehr-Bigband beim Musikverein und die Kommunalwahlen. Vor allem freute er sich, dass die neue Werbepostkarte für Gschwend bereits gut angenommen wurde. Er ermunterte zur weltweiten Verbreitung, auch wenn das Porto nur noch bis 2. Januar um 8 Uhr von der Gemeinde übernommen wird.

Uwe Heunisch konnte als Vorsitzender des Sport- und Kulturvereins elf stattliche Schecks mit der Gesamtsumme von 4100 Euro aushändigen. Im Verlauf von 18 Jahren flossen insgesamt 31 600 Euro an die Vereine, die jedes Jahr einen Antrag stellen konnten. Für 2019 hatten sich 11 Vereine beworben, so dass diesmal alle Interessenten zum Zug kamen. Es wurden zunächst siebenmal 300 Euro aus dem Spenden-Füllhorn ausgeschüttet. Mit diesen Zuschüssen will sich die Dorfgemeinschaft Frickenhofen unter Führung von Annely Humphreys eine Bank auf dem Spielplatz beschaffen. Angelika Kachel plant für die Musikschule neue Instrumente. Vielleicht können sie schon beim Musical am 19. Mai in Unterrot eingesetzt werden. Das DRK mit Philipp Mailänder will eine Reanimationspuppe zu Übungszwecken erstehen. Das Heimatmuseum in Horlachen plant mit diesem Geld stromsparende Beleuchtungsmittel, wie Eberhard Zimmer berichtete. Martin Mühl­eis will einen Beamer für das Bilderhaus des Musikwinters finanzieren. Der Sportverein Frickenhofen mit Andreas Stütz braucht dringend Geräte für die Bearbeitung des Sportgeländes. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Notfallteams am 5. Mai will Jörg Assenheimer ein Symposium für die Helfer vor Ort organisieren.

Jeweils 500 Euro gingen an weitere vier Vereine. Winfried Hofmann vom DLRG nannte die Beschaffung eines Defibrillators als wichtiges Ziel. Er lud zu einer entsprechenden Ausbildung ein. Der Fahrdienst von „Bürger für Bürger“ ist inzwischen 16 Jahre alt. Karl Höfer freute sich über die Anschubfinanzierung eines Neufahrzeugs. Lisa Presser nahm den Scheck für die Jugendkapelle des Musikvereins und die Beschaffung von Instrumenten entgegen. Die TSF haben die Absicht, den Spendenbetrag für die Skiliftarbeit einzusetzen, wie die Vorsitzende Diana Weiser erläuterte.

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