Der Grundschulverband im Winkel hat in der Christoph-von-Schmid-Schule den Haushalt fürs laufende Jahr beschlossen. Er hat ein Volumen von 331 000 Euro, 46 000 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Die Schulkostenumlage beträgt 192 400 Euro und teilt sich so auf: Oberstadion (60 Schüler) bezahlt 130 000 Euro, Unterstadion (17 Schüler) 37 000 Euro und Grundsheim (12 Schüler) 26 000 Euro.

Der Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen, Markus Mussotter, bezeichnete den Haushalt als erfreulich. Dieses Schuljahr habe man sechs Kinder mehr im Unterricht als im Vorjahr. Die Investition von 130 000 Euro in die Kindertagespflege trage Früchte. Als aktuelle Investition sind eine Gerätehütte für den Hausmeister für 10 000 Euro und die erste Rate für den Spielplatz im Pausenhof von 20 000 Euro vorgesehen.

Die Personalausgaben für die Kindertagespflege in der „Bärenbande“ steigen von 55 000 auf 71 000 Euro. Vom Landkreis kommen 50 000 Euro als Kostenersatz; die Umlage beträgt 30 000 Euro und verteilt sich so: Oberstadion 21 000 Euro für sieben Kinder, Unterstadion 6000 Euro für drei Kinder, Grundsheim 3000 Euro für ein Kind.

Oberstadions Bürgermeister Kevin Wiest informierte als Schulverbands-Vorsitzender über den Bau des Spielplatzes. Geplant sind Rutsche, Trampolin und verschiedene Reckstangen. Der Kostenvoranschlag liegt bei 57 200 Euro. Die sollen über drei Jahre finanziert werden. Der Elternbeiratsvorsitzende Jürgen Traub zeigte sich enttäuscht über das seiner Ansicht nach langsame Fortschreiten.

Wiest berichtete, dass für die Oberstadioner Schule zwei Stellen für den sogenannten Bundesfreiwilligendienst eingerichtet werden. Im September soll die erste Stelle mit einem Bufdi besetzt werden. Das kostet den Schulverband monatlich 290 Euro. „Das ist nicht wirklich viel“, sagte Wiest. Eine Freiwillige hat sich schon gemeldet. Sie wird Rektor und Hausmeister unterstützen sowie bei der Hausaufgaben-Betreuung und bei der Ausgabe des Mittagessens helfen.

Für Wiest ist die Christoph-von-Schmid-Schule eine Einrichtung mit Vorzeige-Charakter. Das soll auch beim Besuch vom Kultusministerin Susanne Eisenmann im Frühjahr betont werden.

Tress informierte über aktuelle Zahlen: In  vier Klassen werden 90 Schüler von acht Lehrern unterrichtet. Im zweiten Halbjahr soll eine Referendarin das Kollegium verstärken. Fürs kommende Schuljahr rechnet Tress mit mehr als 30 Abc-Schützen und erwartet, dass diese Erstklässler dann in zwei Klassen geteilt werden können.