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: Reisevermittler verschleppt Insolvenz

Ein Reiseverkehrskaufmann ließ Kunden auf Flugkosten sitzen. Er wird wegen Insolvenzverschleppung und Betrug verurteilt.
Von
Jana Zahner
Ehingen
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Ein 59-jähriger Geschäftsführer eines Reisebüros aus der Region ist gestern vor dem Amtsgericht Ehingen wegen Insolvenzverschleppung und Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten und einer Entschädigung von rund 10 000 Euro verurteilt worden. Die Freiheitsstrafe wurde auf Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwältin warf dem Angeklagten vor, wissentlich ein Insolvenzverfahren zu lange aufgeschoben zu haben. Er habe von der Zahlungsunfähigkeit seines Reisebüros schon mehrere Monate lang gewusst. Zudem habe er weiterhin Reisen vermittelt, obwohl er die nötigen Auslagen nicht bezahlen konnte.