„Was gibt es heute?“, ist die tägliche Frage, wenn sich die Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule zum Mittagessen anmelden. Die Resultate jedenfalls können sich sehen oder besser: schmecken lassen.

Rindsragout mit Dinkelvollkornspätzle und Kohlrabi, Linsenbolognese an Penne mit Parmesan oder Seelachsfilet im Kartoffelmantel an Karotten-Lauchgemüse: Was sich nach gehobener Küche anhört, stammt aus der Schulküche der Käthe-Kollwitz- Schule. Die Küchenmannschaft der KKS hat heuer erstmals an der landesweiten Aktion zur Schulverpflegung teilgenommen. Die Initiatoren wollen erreichen, dass an diesem Tag möglichst viele Schulen im Land ein an den Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angelehntes Herbst-Menü anbieten.

An der Käthe-Kollwitz-Schule wird von Montag bis Freitag frisch gekocht. Unter fachmännischer Anleitung ist täglich eine andere Schülergruppe für das Mittagessen der Ganztagsschule verantwortlich. Die Stadt unterstützt das Modell. Laura Heiber leitet die Schulküche. Verstärkt durch Petra Koch lernen die Schüler täglich praktisch, welche Arbeitsschritte nötig sind, bis ein Essen auf dem Tisch steht. Pünktlich um 12 Uhr muss das Essen fertig sein, denn dann drängelt eine Schlange hungriger Schüler an der Mensatür.

Damit es nicht zu Rangeleien kommt, hat jeder Schüler in der Mensa einen festen Platz. Auf gute Tischmanieren wird Wert gelegt und damit der Umgang mit Messer und Gabel leichter fällt, gibt es für die Schulanfänger ein Kinderbesteck.

Manches wird misstrauisch beäugt, dann aber doch probiert. Die in Stäbchenform geschnittenen Kohlrabi erinnern jedoch nur äußerlich an Pommes frites. Sie werden es nicht in die Hitliste schaffen. Dort ganz oben finden sich Hamburger, natürlich selbst gemacht.

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