Eine Bilanz seiner Arbeit im zurückliegenden Jahr zog kürzlich der Tierschutzverein Crailsheim bei seiner Hauptversammlung.

Die Vorsitzende Claudia Hofmann erläuterte in ihrem Geschäftsbericht auch die Zahl der neu hinzu gekommenen Tiere, um die sich der Verein in seinem Tierheim kümmert. So nahm der Verein im Jahr 2018 65 Hunde, 172 Katzen und 57 Kleintiere in seine Obhut. Diese Zahlen sind seit dem Jahr 2014 relativ konstant.

Crailsheim

Eine problematische Situation besteht laut der Vorsitzenden vor allem bei den Katzen, da diese bei der Aufnahme ins Tierheim meist in einem schlechtem Zustand sind. Dadurch entstehen hohe Tierarztkosten und der Pflegeaufwand, den die Mitarbeiter leisten, ist hoch. Ein Thema bei der Hauptversammlung waren auch die fehlenden räumlichen Kapazitäten sowie die Mängelliste des Deutschen Tierschutzbundes, bei dem das Tierheim Crailsheim Mitglied ist. Kritisiert wurde unter anderem, dass sowohl eine Krankenstation als auch eine Kleintierstation im Crailsheimer Tierheim fehlen.

Die Vorsitzende Claudia Hofmann informierte darüber, dass ein Anbau bereits in Planung ist. Vom Land Baden-Württemberg gibt es hierfür eine finanzielle Förderung, den entsprechenden Antrag müsse die Stadtverwaltung Crailsheim stellen.

Der Vorstand des Tierschutzvereins sei bereits in Verhandlungen mit der Stadt Crailsheim und den Kommunen des Altkreises und hoffe, dass diese positiv abgeschlossen werden.