Das Medien-Start-up „Airtango“ hat sich nach eigenen Angaben mit seinem Online-Programm innerhalb der letzten zwölf Monate zum Marktführer in der Fitnessbranche entwickelt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bespielt Airtango flächendeckend zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 2000 TV-Geräte in Fitness-Studios.
Airtango bietet den Fitness-Studios einen Online-TV-­Sender mit maßgeschneiderten tonlosen Inhalten an, der sich über zielgruppenspezifische Werbung monetarisieren lässt. Der Fitness-Channel wird mit Content von Medienpartnern bestückt, wie zum Beispiel von Red Bull Media. Das Programm wird online auf spezielle TV-Boxen geladen und zusammen mit der Werbung in den TV-Geräten der Studios wiedergegeben.
„Die Studios erhalten die Inhalte kostenlos und übertragen Airtango im Gegenzug die Vermarktungsrechte auf ihren Bildschirmen. Die Studiobetreiber sparen so dauerhaft die hohen Mediennutzungsgebühren für die TV-Screens und verdienen zusätzlich bei der Vermittlung von Werbekunden mit“, schreibt das Crailsheimer Start-up in einer Pressemitteilung.
Im stark wachsenden digitalen Außenwerbungsbereich (DOOH = Digital Out of Home) habe sich Airtango damit schon heute ein jährliches Werbeinventar im hohen zweistelligen Millionenbereich gesichert. Dieses Potenzial sei vom „Digital Media Institute“ (DMI) bestätigt worden. Die coronabedingte zeitweise Schließung der Fitness-Studios im Frühjahr habe Airtango genutzt, um Hunderte von weiteren TV-Boxen anzuschließen und Systeme einzurichten.
„Um auch für große Werbepartner und nationale Kampagnen attraktiv zu sein, benötigt man eine hohe Reichweite und eine attraktive Zielgruppe“, sagt Steffen Knödler, einer der Vorstände des Start-ups. Er ergänzt: „Unser flächendeckendes Netzwerk in der DACH-Region – Deutschland, Österreich, Schweiz – hat diese Voraussetzungen geschaffen.“
Auch Unternehmen, die nur regional oder lokal werben, fänden bei Airtango eine punktgenaue, kostengünstige Lösung: „Per Knopfdruck stellt Airtango zum Beispiel die Aktionswerbung der ortsansässigen Bäckerei in das nächstgelegene Studio ein. Oder die Stellenanzeige mit einem Umkreis von genau 50 Kilometern“, schreibt das Unternehmen.