24-Stunden-Tageslicht, ein Bad im Eismeer und eine Begegnung mit einer Ulmerin auf den Lofoten: Die Kuchener erlebten bei ihrer Rallye ans Nordkap am Donnerstag einen speziellen Tag.

Die Lofoten verließen sie sehr spät, schreibt Rainer Rapp unserer Zeitung. Zuerst feierten die Rallye-Teams eine Party und nahmen dann ein Bad im Eismeer um Mitternacht. Kein Wunder, dass sie sich anschließend am Lagerfeuer aufwärmen mussten, aber das Eismeer-Bad ist Tradition, schreibt Rapp, und diese haben die Rallye-Teams einhalten wollen.

Lustigerweise trafen Rainer Rapp, Birgit Menz und Steffen Reichart in Kabelvåg die Ulmerin Lisa Unseld, die auf den Lofoten eine Bio-Bäckerei eröffnet hat. „Lisa Unseld hat damit eine der wenigen selbstständigen Bäckerein auf den Lofoten und so ziehen die besten Laugen dort“, schreibt Rapp. Die Welt ist eben klein, wie das Sprichwort sagt.

Zeitgefühl macht zu schaffen

Den drei Kuchenern geht es gut. Einzig das Zeitgefühl mache ihnen Probleme, so Rapp. „Gestern hätte ich Stein und Bein geschworen, dass es acht Uhr wäre. Tatsächlich war es halb zwölf. Hier haben wir ja jetzt 24 Stunden Tageslicht.“

Viel Kontakt zu den anderen Teams

Obwohl die Baltic Sea Circle Rallye ein Wettbewerb ist, verstehen sich die Rallye-Fahrer untereinander sehr gut. Sie stehen mittlerweile auch dauernd in Kontakt, bilden zusammen immer wieder Kolonnen oder treffen sich an Parkplätzen, um die Aussicht zu genießen. Kontakt halten die Fahrer direkt über CB-Funk oder per Facebook. Dort melden sie den anderen auch Verkehrskontrollen und Straßensperrungen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag nächtigten die Kuchener dann am Reisefjord zwischen Tromsø und Alta.