Kuchen Fans feiern friedlich ihren Schlagerkuchen

Die Fans haben am Samstag eines der größten Schlagerfestivals in Süddeutschland gefeiert.
Die Fans haben am Samstag eines der größten Schlagerfestivals in Süddeutschland gefeiert. © Foto: Thomas Madel
Kuchen / Ruben Wolff 16.07.2018
Polizei und DRK freuen sich über ein friedliches Musikfestival: Zwar machten ein paar wenige Konzertbesucher beim Schlagerkuchen Probleme, aber das Sicherheitskonzept funktionierte gut.

Im Ankenstadion feierten am Samstag fast 5000 Fans ihren Schlagerkuchen so, wie es den Polizisten und den Einsatzkräften des DRK gefällt: überwiegend ruhig. „Bei einem Festival dieser Größe passiert natürlich immer irgendetwas, aber die meisten Fans waren friedlich“, sagt der Geislinger Polizeichef Jens Rügner.

Zwei Frauen waren während des Konzerts aufeinander losgegangen. Beide trugen von ihrem Streit blaue Flecken und Kratzwunden davon. Ein anderer Konzertbesucher wollte mit Marihuana auf das Festivalgelände gelangen – er scheiterte schon beim Einlass. Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest.

Während des Konzerts rastete ein Fan aus und griff andere an. Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes schritten ein und übergaben ihn der Polizei. Als diese den Mann kontrollierten, entdeckten sie einen Flaschenöffner mit Hakenkreuz, den der aggressive Festivalbesucher bei sich getragen hatte. Wie Jens Rügner erzählt, wurde der Mann solange festgehalten, bis seine Personalien feststanden. Er bekam einen Platzverweis. Davon verteilten die Polizisten insgesamt elf. Hinzu kamen sieben Strafanzeigen.

Schon im vergangenen Jahr war das Musikfestival insgesamt reibungslos verlaufen. Damals hatten allerdings vor allem sieben Männer Ärger gemacht, als sie gewaltsam versucht hatten,  ins Ankenstadion zu kommen (wir berichteten). Schlagerstar und Veranstalter Tobias Riether alias Tobee hatte schon im Vorfeld seines Musikfestivals gegenüber der GEISLINGER ZEITUNG betont, dass die Erfahrungen aus dem ersten Jahr ins neue Sicherheitskonzept geflossen seien. Lob bekommt er dafür auch von DRK-Bereitschaftsleiter Raimund Matosic.

„Wir hatten in diesem Jahr insgesamt 53 Einsätze“, sagt Matosic: Manche Schlagerfans hatten Kreislaufprobleme bekommen, andere hatten wegen der Hitze Probleme. Alkoholbedingte Notfälle habe es wieder gegeben. Es sei aber alles in einem überschaubaren Rahmen geblieben. Beim ersten Schlagerkuchen hatte das DRK 46 mal einschreiten müssen – damals waren 4500 Fans im Stadion gewesen, dieses Jahr sind es 5000 gewesen.

Alles Weitere zum Schlagerkuchen gibt es am Dienstag (17. Juli) im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der GEISLINGER ZEITUNG und der NWZ.

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