Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 84.
Innerhalb der vergangenen Woche (seit. 02.12.2020) sind im Landkreis Göppingen damit insgesamt neun Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Bei den Verstorbenen handelt es sich um drei Frauen und sechs Männer. Von den verstorbenen Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 90 Jahre alt. Bei den sechs verstorbenen Männern handelt es sich um drei über 80-jährige, zwei über 70-jährige und einen knapp über 40-jährigen Mann. Von den insgesamt neun Todesfällen in dieser Woche stehen vier im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen.

Coronavirus wird in elf Pflegeeinrichtungen nachgewiesen

Aktuell konnte das Coronavirus in elf Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Davon gibt es in vier Einrichtungen Ausbruchsgeschehen. Nach heutigem Stand sind insgesamt 53 Bewohnern und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet.
  • Neue Fälle: Das Gesundheitsamt meldet 96 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 4431 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.
  • Genesene: Davon sind bereits 3834 Personen wieder genesen
  • Todesfälle: Insgesamt sind 84 Personen an oder mit dem Coronavirus verstorben.
  • Infizierte: Aktuell sind 513 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.
Die Zahlen zeigen, dass auch im Landkreis Göppingen die Infektionen weiterhin ansteigen und es nun auch vermehrt zu Todesfällen kommt. Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts Göppingen, appelliert deshalb nochmals nachdrücklich an die Bewohnerinnen und Bewohner im Landkreis, sich konsequent an die aktuellen Hygieneregeln, insbesondere an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln zu halten. „Der Eintrag des Virus in die Pflegeheime und die Anzahl der Todesfälle beunruhigen mich sehr. Wir sind noch lange nicht über den Berg“, so Dr. Pöhler. .