In Weißenhorn hat die SPD bei der Kommunalwahl kräftig Stimmen eingebüßt: Im künftigen Stadtrat hat die Fraktion nur noch vier Sitze, bisher waren es sechs. Die Partei holte nur 16,1 Prozent der Stimmen.

Dafür gewinnen die Weißenhorner Überparteilichen Wähler (WÜW) einen Sitz dazu, sie konnten 23,2 Prozent der Stimmen und damit sechs Sitze für sich gewinnen. Neu in der Fraktion sind Jürgen Bischof und Frank Ilg. Ein weiterer Sitz geht außerdem an die FDP, die bisher im Weißenhorner Stadtrat nicht vertreten war. Die Partei kam auf immerhin 3,8 Prozent der Stimmen, das Mandat geht an Andreas Ritter.

Weißenhorn: CSU bleibt die größte Fraktion

Die CSU bleibt wie gehabt die größte Fraktion. Sie kam auf 39,3 Prozent der Stimmen und besetzt nach wie vor neun Sitze. Neben den im Stadtrat bekannten Gesichtern ziehen Philipp Hofmann, Vorsitzender des Ortsverbands, und Christian Simmnacher ins Gremium ein. Auch Grüne und ÖDP besetzen jeweils wieder zwei Sitze. Wobei es in der ÖDP-Fraktion ein neues Gesicht gibt: Susanne Kuderna-Demuth.

In Sachen Wahlbeteiligung tut sich Weißenhorn übrigens positiv hervor: Die Fuggerstadt kommt auf 51,8 Prozent – eine der besten Quoten im Landkreis Neu-Ulm.

Der neue Weißenhorner Stadtrat


CSU: 1. Franz-Josef Niebling, 2. Gunther Kühle, 3. Günther Hogrefe, 4. Kerstin Lutz, 5. Marcus Biberacher, 6. Michael Schrodi, 7. Philipp Hofmann, 8. Ernst-Peter Keller, 9. Christian Simmnacher.

FW/WÜW: 1. Jutta Kempter, 2. Jürgen Bischof, 3. Peter Niesner, 4. Frank Ilg, 5. Bernhard Jüstel, 6. Johannes Amann.
SPD: 1. Herbert Richter, 2. Thomas Schulz, 3. Silvia Janjanin, 4. Werner Vogel.
Grüne: 1. Ulrich Fliegel, 2. Christiane Döring.
ÖDP: 1. Ulrich Hoffmann, 2. Susanne Kuderna-Demuth
FDP: 1. Andreas Ritter