
Entsorgung: AKW-Abfall: Verbrennung in Weißenhorn ab März
Öko-Institut begleitet Neustart der Verfeuerung im Müllheizkraftwerk mit mehreren Messungen. Die Gegner sagen, sie wollen dagegen nicht klagen.
Nach dem Beschluss des Kreis-Werkausschusses, die umstrittene Verbrennung von Mischabfall aus dem Atomkraftwerk Gundremmingen im Müllheizkraftwerk in Weißenhorn wieder aufzunehmen, laufen in der Anlage die Vorbereitungen auf den Tag X. Wie Werkleiter Thomas Moritz auf Anfrage berichtet, habe es ein erstes Gespräch mit dem Freiburger Öko-Institut gegeben. Dessen Mitarbeiter werden mit Messgeräten für Radioaktivität die erste Verbrennung von so genanntem freigemessenem, brennbarem Abfall begleiten. Proben sollen in der Schlacke und in der Asche genommen werden, womöglich auch in der Abluft. Dazu kommt eine Messung in der Umgebung des Müllkraftwerkes.
