
Kostendruck: Bader Gruppe baut bis zu 30 Stellen in Senden ab
Die Bader Gruppe mit Hauptsitz in Senden hat sich bewusst entschieden, ihre vier deutschen Produktionswerke zu behalten. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Der Hersteller von Schaltschränken und Sondergehäusen steht unter wachsendem Kostendruck, Konkurrenten verlagern ihre Produktion nach Osteuropa — deshalb galt es, das Unternehmen neu auszurichten: Der Fertigungsbereich Maschinenverkleidung, der sich teilweise in Senden und teilweise in Babenhausen befindet, wird künftig komplett in Babenhausen bearbeitet. Infolgedessen fallen am Hauptsitz bis zu 30 der 150 Arbeitsplätze weg, möglicherweise nicht ganz so viele. Das hänge davon ab, ob noch andere Möglichkeiten zur Kosteneinsparung gefunden werden, sagt der Sendener Werkleiter Hendrik Kuhn. Das Unternehmen habe frühzeitig den Betriebsrat ins Boot genommen, um auch diese Frage zu besprechen. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern beginnen am Donnerstag.
