Traditionell ist die Dichte an Sternerestaurants in Baden-Württemberg hoch. Einige Lokale dürfen sich erstmals über einen Stern freuen. Diese Aufssteiger sind in Bodman-Ludwigshafen „Villa Linde – s'Äpfle“, in Donaueschingen „Der Öschberghof – Ösch Noir“, in Efringen-Kirchen „Traube“, in Herrenberg „noVa“, in Hinterzarten

„OSCARS fine dining“, in Langenargen „SeeVital Hotel Schiff – SEO Küchenhandwerk“, in Neuhausen (Enzkreis) „Alte Baiz“, in Schorndorf „Gourmetrestaurant Nico Burghardt, in Uhingen „Schloss Filseck.

Im Stuttgarter Steingenberger Hotel „Graf Zeppelin“ ist das Olivo nun mit zwei Sternen dekoriert. Dort kocht Anton Gschwendtner. In dieser Klasse haben sich sechs Adressen in Baden-Württemberg behauptet: „Ophelia“ in Konstanz, „Opus V“ in Mannheim, „Le Pavillon“ im Hotel Dollenberg Bad Peterstal-Griesbach, „Ammolite“ im Europapark Rust, „Hirschen“ in Sulzburg, „Le Cerf“ im Wald- und Schlosshotel Zweiflingen-Friedrichsruhe.

Diese Restaurants verlieren ihren Stern

Nicht mehr zu den Sterne-Restaurants in Baden-Württemberg gehören nach der neuen Bewertung von Michelin außer den abgebrannten Lokalen des Hotels Traube in Baiersbronn-Tonbach: „Wilder Ritter“ in Durbach, „s’Herrehus“ und die „Zirbelstube“ in Freiburg, Burgrestaurant Staufeneck in Salach, „Yosh“ in Stuttgart“ und der „Schwarze Adler“ in DFB-Präsident Fritz Keller in Vogtsburg.

Obwohl die großen Metropolen der Republik kräftig aufholen, bleibt der Südwesten führend bei der Anzahl der Sterne-Lokale: Auf der Liste des Guides liegen 77 von insgesamt 308 ausgezeichneten Wirtshäusern der Spitzenklasse in Baden-Württemberg.

Michelin würdigte „die starke Position der deutschen Spitzengastronomie in Europa“. Diese Entwicklung werde unverändert getragen „von einem Mix aus jungen, talentierten Köchen mit neuen, spannenden Ideen sowie etablierten Altmeistern, die häufig die Lehrer der erfolgreichen Newcomer waren“.