Der Bahnbetreiber Go-Ahead, der seit Dezember für den Regionalverkehr auf der Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm zuständig ist, hat Anfang Februar drei weitere neue Züge bekommen. Wie der Zughersteller Stadler mitteilt, habe man Anfang Februar zwei dreiteilige Fahrzeuge und ein fünfteiliges Fahrzeug an Go-Ahead ausgeliefert. Damit habe Go-Ahead für den Regionalverkehr auf der Frankenbahn, der Filstalbahn, der Residenzbahn und der Remsbahn insgesamt 48 Fahrzeuge zur Verfügung. Ein Go-Ahead-Sprecher bestätigte die Angaben von Stadler.

Zughersteller Stadler: Haben vor dem Termin an Go-Ahead geliefert

Stadler betont, dass man die Züge „vor dem vertraglichen Liefertermin von Mitte Februar“ ausgeliefert habe. Auch teilt das Unternehmen mit, dass die Züge des Typs „Flirt“ zuverlässiger seien, als teilweise dargestellt. Die Flottenverfügbarkeit liege im Durchschnitt bei 98 Prozent und nicht „wie an verschiedenen Stellen dargestellt bei 80 Prozent“, teilt Stadler mit. Zwischem dem 15. Dezember und dem 31. Januar habe die Fahrzeugverfügbarkeit an 44 von 48 Tagen bei 100 Prozent gelegen.

Ein Go-Ahead-Sprecher sagte, dass es in Spitzenzeiten durchaus Verfügbarkeitsqouten von 80 Prozent gegeben habe. „Wenn diese Ausfälle dann alle auf der Filstalbahn sind, reicht die Verfügbarkeit nicht“, sagte der Sprecher.

Verspätungen, Ausfälle und überfüllte Züge auf der Filstalbahn

Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember ist der Bahnbetreiber Go-Ahead unter anderem für den Regionalverkehr auf der Filstalbahn zuständig. Seither beschweren sich Pendler über massive Verspätungen, Zugausfülle und überfüllte Züge. Go-Ahead hatte die Probleme unter anderem mit störungsanfälligen Zügen des Herstellers Stadler begründet. Das baden-württembergische Verkehrsministerium hatte jüngst bekannt gegeben, Pendler wegen des Chaos auf der Strecke entschädigen zu wollen.

Go-Ahead auf der Filstalbahn Pendler-Entschädigung soll kommen

Kreis Göppingen