VfB Stuttgart
: Wechselt dieser Bundesliga-Profi zu den Schwaben?

Jeff Chabot vom 1. FC Köln wird neben zwei weiteren Bundesligisten auch beim VfB gehandelt. Das ist die aktuelle Lage.
Von
Kai Winderl
Stuttgart
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Stuttgart's South Korean midfielder #10 Wooyeong Jeong (C L) and Cologne's German defender #24 Jeff Chabot (C R) vie for the ball during the German first division Bundesliga football match between VfB Stuttgart and FC Cologne in Stuttgart, southern Germany on February 24, 2024. (Photo by Thomas KIENZLE / AFP) / DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO

Der VfB Stuttgart ist heiß auf den Innenverteidiger des 1. FC Köln, Jeff Chabot.

AFP

Jeff Chabot hat sich beim 1. FC Köln in den letzten Monaten zum absoluten Führungsspieler entwickelt. Für den Fall des Abstiegs in die 2. Bundesliga besitzt der Innenverteidiger jedoch eine Ausstiegsklausel. Deshalb war sein Name in den vergangenen Wochen bereits bei namhaften Bundesligisten wie Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt im Gespräch. Aber auch andernorts ist der Abwehrspieler heiß begehrt, denn mit dem VfB Stuttgart gesellt sich nun ein dritter Verein hinzu. Die Schwaben sollen im Rennen um den 26-Jährigen sogar die Nase vorn haben.

Jeff Chabot: Aktuell wertvollster Spieler des 1. FC Köln

Chabot hat sich zu einem der zweikampfstärksten Innenverteidiger der Bundesliga entwickelt und auch sein Marktwert ist in den letzten eineinhalb Jahren kontinuierlich von zwei Millionen auf neun Millionen gestiegen. Damit ist er derzeit der wertvollste Spieler seiner Mannschaft. Ein Verkauf im Falle des Klassenerhalts sei aufgrund der Transfersperre ausgeschlossen, so FC-Geschäftsführer Christian Keller. Sollten die Kölner allerdings den Rückstand von fünf Punkten auf den 16. Tabellenplatz nicht mehr aufholen können, wäre Jeff Chabot dem Vernehmen nach für rund vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Ein Schnäppchenpreis für einen Abwehrspieler seiner Klasse.

Die besten Karten habe der VfB Stuttgart

Laut Sky-Reporter Patrick Berger kristallisiert sich ein Favorit heraus. Nicht der BVB oder die Eintracht sind in der Pole Position – die besten Karten auf eine Verpflichtung habe der VfB. Man befinde sich in konkreten Gesprächen über einen Wechsel im Sommer. Allerdings habe der Linksfuß bislang nur seine Interessenvertreter verhandeln lassen. Er wolle sich vorerst auf die verbleibenden Spiele mit dem Effzeh konzentrieren und nach der Saison eine endgültige Entscheidung treffen. Auch FC-Sportdirektor Thomas Kessler betonte auf der Pressekonferenz am Freitag noch einmal, dass Köln noch nicht in der 2. Liga angekommen sei und noch alle Chancen habe, mit einem Sieg am Samstag in der Liga zu bleiben. Darauf seien die Jungs zu hundert Prozent fokussiert.

Dennoch kann sich der VfB wohl berechtigte Hoffnungen auf eine Zusage Chabots machen.