VfB Stuttgart in der Champions League
: 5:1 gegen Bern – VfB wieder auf Play-off-Kurs

Die Fans des VfB kommen aus dem Jubeln nicht mehr heraus. Das Hoeneß-Team besiegt den Schweizer Meister Bern in der Königsklasse deutlich.
Von
sid und dpa
Stuttgart
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VfB Stuttgart - Young Boys Bern: 11.12.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Fußball: Champions League, VfB Stuttgart - Young Boys Bern, Vorrunde, 6. Spieltag, MHPArena. Stuttgarts Josha Vagnoman (oben) und Stuttgarts Jeff Chabot (l) jubeln nach dem Tor von Stuttgarts Führich zum 3:1 mit der Mannschaft. Foto: Tom Weller/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stuttgarter Jubel: Der VfB meldet sich nach einem Kantersieg gegen Bern in der Königsklasse zurück.

Tom Weller/dpa
  • VfB Stuttgart besiegt Young Boys Bern 5:1 und bleibt im Champions-League-Rennen.
  • Nächste Spiele gegen Slovan Bratislava und Paris Saint-Germain.
  • Erster Heimsieg in der Champions League seit 15 Jahren.
  • Dortmund verliert 2:3 gegen Barcelona; Guirassy erzielt zwei Tore.
  • Emotionaler Moment: Bern widmet Tor dem verstorbenen Sohn von Meschack Elia.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der VfB Stuttgart darf sich weiter Hoffnungen auf die Teilnahme am Achtelfinale der Champions League machen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß besiegte am sechsten Spieltag der Königsklasse den Schweizer Meister Young Boys Bern mit einer überzeugenden Leistung 5:1 (1:1) und erhielt sich damit die Chance, nach der Ligaphase die Runde der besten 16 Mannschaften über die Play-offs zu erreichen.

Der Pole Lukasz Lakomy (6.) hatte am Mittwochabend die Gäste früh in Führung gebracht, danach aber riss der VfB das Spiel an sich. Angelo Stiller (25.), Enzo Millot (53.), Chris Führich (61.), Josha Vagnoman (66.) und Yannik Keitel (75.) trafen für den klar überlegenen deutschen Vizemeister. Es war der erste Heimsieg der Stuttgarter in der Champions League seit 15 Jahren.

Mit dem begeisternden ersten Heimsieg in der Champions League seit 15 Jahren hat der VfB Stuttgart seine Chancen auf den Einzug in die Play-offs der Königsklasse gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß besiegte am sechsten Spieltag den Schweizer Meister Young Boys Bern nach einem frühen Rückstand mit einer überzeugenden Leistung 5:1 (1:1) und rückte damit bis auf einen Punkt an Platz 24 heran.

Nübel sieht beim Gegentor nicht allzu gut aus

Nach dem Schreck durch Lukasz Lakomy (6.) drehten Angelo Stiller (25.), Enzo Millot (53.), Chris Führich (61.), Josha Vagnoman (66.) und Yannik Keitel (75.) das Spiel zugunsten der klar überlegenen Schwaben. Um die Play-offs zum Einzug in das Achtelfinale zu erreichen, benötigt der VfB aus den beiden verbleibenden Spielen bei Slovan Bratislava (21. Januar) und gegen Paris Saint-Germain (29. Januar) nach eigener Rechnung noch einen weiteren Sieg.

Nach dem 1:5 bei Roter Stern Belgrad hatte Hoeneß klare Vorstellungen vom Spiel gegen den aktuellen Neunten der Schweizer Liga. „Wir müssen gewinnen, das ist unsere Herangehensweise“, betonte er, denn: „Ich gehe davon aus, dass wir sechs Punkte brauchen.“ Nach dem ersten Heimsieg in der Champions League seit einem 3:1 gegen Unirea Urziceni im Dezember 2009 fehlen also noch drei weitere Zähler.

Im Gegensatz zum Vorhaben des VfB traten aber zunächst die Gäste forsch auf - und gingen prompt in Führung: Beim Schuss von Lakomy sah Torhüter Alexander Nübel nicht allzu gut aus. Die Berner liefen danach zur Seitenlinie und hielten das Trikot mit der Nummer 15 in die Kamera. Es gehört Meschack Elia, den vor dem Spiel die Nachricht vom Tod eines seiner Söhne ereilt hatte. Die Partie begann daher erst nach einer Gedenkminute, beide Mannschaften traten mit Trauerflor an.

Aggressive Schweizer

Stuttgart hatte danach mehr vom Spiel, allerdings zunächst auch Mühe, sich gegen die aggressiven Schweizer, die über das gesamte Feld auf Manndeckung setzten, gute Chancen herauszuarbeiten. Die beste bot sich zunächst Ermedin Demirovic (22.) - er schoss knapp über das Tor. Schon die nächste Gelegenheit nutzte dann jedoch der starke Stiller nach schönem Zusammenspiel mit Vagnoman.

Der Ausgleich belebte die Stuttgarter noch einmal deutlich, sie spielten phasenweise Powerplay. Millots Treffer auf Vorlage von Fabian Rieder war die beinahe logische Folge, hatte aber erst nach minutenlanger Überprüfung durch den VAR auch Bestand. Um ja keine Zweifel aufkommen zu lassen, drängte der VfB weiter, der starke Führich erhöhte nach einem Eckball mit einem Traumtor, Vagnoman und der eingewechselte Keitel legten nach.

Dortmund unterliegt Flicks Barca

Spektakel ohne Happy End: Borussia Dortmund hat auf dem anvisierten direkten Weg ins Achtelfinale der Champions League gegen Hansi Flicks FC Barcelona einen Rückschlag kassiert. Die Mannschaft von Coach Nuri Sahin unterlag dem Starensemble des ehemaligen Bundestrainers in einem packenden Spiel mit 2:3 (0:0). Für den verletzungsgeplagten BVB war es die erste Niederlage im heimischen Fußball-Tempel seit April.

Im mit 81.365 Fans ausverkauften Dortmunder Stadion erzielten Raphinha (53. Minute) und Ferran Torres (75./85.) die Tore für Barça. Serhou Guirassys Doppelpack zum zweimaligen zwischenzeitlichen Ausgleich (60. Foulelfmeter/78.) war für den BVB zu wenig.