Verstappen geschockt
: Fahrer stirbt bei Massencrash auf dem Nürburgring

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.
Von
dpa
Nürburgring
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Todesfall nach Massencrash auf Nürburgring

Todesfall nach Massencrash auf Nürburgring.

Alexander Franz/Erftkreis News Redaktion/dpa
  • Beim Qualifier der 24 Stunden auf dem Nürburgring starb Fahrer Juha Miettinen.
  • Er wurde geborgen und ins Medical Center gebracht – Reanimation blieb erfolglos.
  • Sechs weitere Autos waren beteiligt; mehrere Fahrer wurden vorsorglich untersucht.
  • Für keinen der anderen Piloten bestand Lebensgefahr, teilte die Rennleitung mit.
  • Max Verstappen zeigte sich bestürzt und sprach der Familie sein Beileid aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Massenunfall mit einem Todesfall auf dem Nürburgring hat auch Max Verstappen mit großer Bestürzung reagiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister, der zum Zeitpunkt des Crashs nicht am Steuer seines Langstrecken-Wagens gesessen hatte, schrieb am Samstagabend bei Instagram: „Geschockt über das, was heute passiert ist...“.

Zuvor war im Qualifier-Rennen der 24 Stunden ein Pilot ums Leben gekommen. Wie die Rennleitung mitteilte, starb Juha Miettinen im Medical Center. Nachdem der 66 Jahre alte gebürtige Finne aus seinem Wagen geborgen worden war, seien alle Reanimationsversuche erfolglos geblieben.

Verstappen: Werden daran erinnert, wie gefährlich es sein kann

„Motorsport ist etwas, das wir alle lieben“, schrieb Verstappen weiter: „Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.“ Verstappen drückte der Familie von Miettinen sein aufrichtiges Beileid aus.

Der Internationale Automobilverband Fia, der unter anderem für die Regeln und deren Einhaltung in der Formel 1 verantwortlich ist, reagierte ebenfalls mit großer Trauer auf die Todesnachricht. „Unsere Gedanken gehören seiner Familie und Freunden und allen, die an dem Event beteiligt waren“, schrieb die Fia.

Die anderen Piloten nicht in Lebensgefahr

In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt. Die Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung.

Verstappen nicht verwickelt

Der Wagen von Verstappen war nicht in den Horrorunfall mit insgesamt sieben Autos in der Passage Klostertal verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß auch sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.

Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt: „Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren.“ Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Der Livestream des Rennens, das über vier Stunden angesetzt war, wurde gestoppt.

Vor den Rennen am Sonntag (19.04.2026) soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Miettinen geben.