Tennis: Behandlungspause und Hitzeschlacht – Zverev verpasst Finale

Alexander Zverev sitzt auf seiner Sitzbank auf dem Centre Court.
Friso Gentsch/dpa- Zverev scheidet in Halle im Halbfinale aus – Fritz gewinnt nach 2:39 Stunden 7:6, 4:6, 7:5.
- Behandlungspause im ersten Satz: Nach acht Minuten zurück, Tiebreak mit 7:4 geholt.
- Große Hitze und kraftzehrendes Match: Im dritten Satz setzte sich Fritz durch.
- Zverev wartet in Halle weiter auf den ersten Titel und verlor erneut gegen Fritz.
- Finale: Fritz trifft auf den Sieger Tiafoe gegen Wildcard-Spieler Altmaier.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
French-Open-Sieger Alexander Zverev ist beim Rasentennisturnier in Halle/Westfalen zum vierten Mal nacheinander im Halbfinale ausgeschieden. Bei den „Terra Wortmann Open“ unterlag der Weltranglisten-Dritte bei großer Hitze und nach einer Behandlungspause im ersten Satz dem US-Amerikaner Taylor Fritz in 2:39 Stunden mit 7:6 (7:4), 4:6, 5:7. Trotz ausdauernden Kampfs setzte Zverev bei der Generalprobe für den Grand Slam in Wimbledon seine Niederlagenserie gegen den Weltranglistenneunten fort. Er verlor gegen Fritz zum siebten Mal nacheinander. In Halle wartet Zverev damit weiter auf seinen ersten Titel.
Fritz trifft im Endspiel von Halle am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen seinem Landsmann Frances Tiafoe und dem mit einer Wildcard ins Halbfinale vorgedrungenen Deutschen Daniel Altmaier.
Satzgewinn trotz Behandlung
Gegen Fritz hatte Zverev ein frühes Break zur 2:1-Führung genutzt. Dann ließ seine Energie schlagartig nach. Fritz gewann nach 1:3-Rückstand drei Spiele hintereinander. Bei 3:4 und Einstand musste Zverev das Match unterbrechen und verließ den Platz zur Behandlung. Der Grund wurde zunächst nicht ersichtlich. Nach acht Minuten kehrte er zurück und erreichte in klar besserer Verfassung den Tiebreak, den er unter dem Jubel des Publikums 7:4 gewann.

Die Freundin von Alexander Zverev, Sophia Thomalla (r), sitzt in einer Loge neben Zverevs Großmutter Natalia.
Friso Gentsch/dpaAm Ende fehlte die Kraft
Im zweiten Satz blieb Zverev zunächst auf Augenhöhe, machte körperlich aber einen zunehmend erschöpften Eindruck. Er verlor den Durchgang 4:6. Nach zehnminütiger Erholungspause vor dem dritten Satz machte Fritz in der Hitzeschlacht gegen den tapfer kämpfenden Zverev mit 7:5 alles klar.