Vertrag beim SSV Ulm verlängert
: Kapitän Jo Reichert unter großem Applaus: „Ich freue mich unfassbar“

EilmeldungDer SSV Ulm 1846 Fußball und Johannes Reichert gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Kapitän verkündet unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Essen seine Vertragsverlängerung.
Von
Nadine Vogt
Ulm
SSV Ulm 1846 - 1. FC Magdeburg: 12.04.2025, Baden-Württemberg, Ulm: Fußball: 2. Bundesliga, SSV Ulm 1846 - 1. FC Magdeburg, 29. Spieltag, Donaustadion. Ulms Johannes Reichert jubelt nach dem Sieg. Foto: Harry Langer/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Gehen gemeinsam in die Zukunft: Johannes Reichert und der SSV Ulm 1846 Fußball.

Harry Langer/dpa
  • Kapitän Johannes Reichert verlängert beim SSV Ulm 1846 Fußball um ein Jahr.
  • Verkündung vor dem Spiel gegen Essen im Donaustadion – großer Jubel von den Rängen.
  • Der 34-Jährige arbeitet nach Kreuzbandriss am Comeback und bleibt seinem Herzensverein treu.
  • Reichert nennt 488 Spiele für Ulm und will den Wiederaufbau in der Regionalliga mittragen.
  • Er dankt den Fans für die Unterstützung und blickt auf die nächste Saison.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Er hatte seinen Satz noch nicht beendet, da rief es „Jo Reichert, Jo Reichert“ von der Tribüne im Donaustadion. Zehn Minuten vor Anpfiff war der verletzte Kapitän des SSV Ulm 1846 Fußball auf die Tartanbahn getreten. Das Mikrofon in der Hand hatte er eine Nachricht zu verkünden – eine Positive.

Seine bis zu diesem Tag unklare Perspektive hat sich binnen der vergangenen Stunden geklärt. Der 34-Jährige verlängert seinen auslaufenden Vertrag beim künftigen Regionalligisten um ein weiteres Jahr. „Ich bin's“, sagt er und sprach weiter. „Erst einmal möchte ich mich unfassbar bedanken für die ganze Unterstützung über die Saison hinweg. Der Doppelabstieg tut extrem weh, aber das ist jetzt passiert und wir müssen die Blicke nach vorne richten.“

Jubel und Reichert-Rufe von der Tribüne

Er habe schon immer den Traum gehabt, seine Karriere bei seinem „Herzensverein“ zu beenden: „Und meine Karriere beende ich nicht, in dem ich mit einer Trage vom Platz getragen werde“, sagte er in Anspielung auf das Auftaktspiel gegen Wehen Wiesbaden, wo er sich seinen folgenschweren Kreuzbandriss zugezogen hatte.

„Ich freue mich unfassbar“, setzte er an und wurde dann von Jubel, Applaus und „Jo Reichert“-Rufen unterbrochen. Ein Moment, der ihn sichtlich berührte. „Ich habe mittlerweile 488 Spiele für unseren Verein machen dürfen, und ich hoffe, es kommen noch ein paar dazu. Ich möchte heute das Signal setzen für die Zukunft. Ich bleibe bei Ulm, ich bleibe bei unserem Verein.“

Damit setzen Reichert und der SSV Ulm in der noch unklaren Regionalliga-Perspektive ein klares Zeichen. Der gebürtige Ulmer, der in den vergangenen Jahren zur Identifikationsfigur schlechthin des Vereins wurde, arbeitet derzeit an seinem Comeback.

„Wir gehen diesen Weg weiter und versuchen uns wieder aufzubauen und ich bin mir ganz sicher, mit euch allen zusammen wird uns das gelingen.“, sagte Reichert und schloss ab mit den Worten: „Vielen, vielen Dank und ich freue mich, dass wir uns nächste Saison wieder sehen.“

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