SSV Ulm im WFV-Pokal: Viertelfinal-Gegner steht fest! Im April geht’s gegen einen Regionalligisten

Greifen erneut nach dem Sieg im WFV-Pokal: die Drittliga-Profis des SSV Ulm 1846 Fußball um Kapitän Johannes Reichert (rechts). Nun steht der Gegner für das Viertelfinale im April 2026 fest.
Eibner- SSV Ulm trifft im WFV-Pokal-Viertelfinale auf Titelverteidiger SG Sonnenhof Großaspach.
- Revanche-Chance: Gegen Großaspach schied Ulm 2024 im Halbfinale aus.
- Großaspach spielt inzwischen Regionalliga Südwest und ist aktuell Zweiter.
- Halbfinale voraussichtlich am Mittwoch, 29. April; Finale am 23. Mai 2026 in Stuttgart.
- Pokalsieg bringt über 210.000 Euro durch DFB-Pokal-Qualifikation; Ulm Rekordpokalsieger mit 12 Titeln.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Chance auf die Revanche ist da: Drittligist SSV Ulm 1846 Fußball trifft im Viertelfinale des WFV-Pokals auf die SG Sonnenhof Großaspach, den Titelverteidiger. Gegen das Team waren die Spatzen 2024 im Halbfinale ausgeschieden, die einzige Pflichtspielniederlage in diesem ansonsten so erfolgreichen Halbjahr, an dessen Ende der Zweitliga-Aufstieg stand.
Damals war der Dorfklub noch Oberligist. Inzwischen spielt die SG um Sportdirektor Julian Schieber in der Regionalliga Südwest. Als Aufsteiger mischt Großaspach oben mit, ist aktuell Zweiter. Damit umgingen die Spatzen vorerst ein Duell mit Samuel Unsöld, dem Sohn von Co-Trainer Oliver Unsöld. Der spielt nämlich beim Viertligisten Stuttgarter Kickers, die ihrerseits auf den Oberligisten FV Ravensburg um Ex-Spatz Nicolas Jann treffen.
Noch sind zwei Verbandsligisten dabei
Die weiteren verbliebenen Teilnehmer im Viertelfinale: SGV Freiberg (Regionalliga), TSG Backnang (Oberliga), TSV Berg und FC Holzhausen (beide Verbandsliga). Die Paarungen sind für den 1. April angesetzt, als Alternativen führt der Verband im Rahmenspielkalender den 9. und 16. April auf.
Wie in den vergangenen Jahren üblich, fand die Auslosung der Viertelfinal-Spielpaarungen in Zusammenarbeit mit WFV-Partner DB Regio Baden-Württemberg statt. Diesmal lud der Verband daher ins DB-Werk am Stuttgart Stadtpark ein. Die Anreise? Per Rangierfahrt ab Stuttgart Hauptbahnhof. Mit dabei: SSV-Geschätfsführer Stephan Schwarz. Die Auslosung nahmen WFV-Präsident Matthias Schöck, Verbands-Spielleiter Matthias Harzer sowie Markus Kaupper von der Deutschen Bahn vor.
Erst der WFV-Pokalsieg lohnt sich richtig
Sollten sich die Spatzen im Viertelfinale durchsetzen, geht es voraussichtlich am Mittwoch, 29. April, weiter. Dann hat der Verband die Halbfinalspiele angesetzt, wobei die endgültigen Spieltermine erst in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen festgelegt werden. Der SSV Ulm würde hier auf den Sieger der Partie TSV Berg gegen TSG Backnang treffen.
Klar ist: Der Finaltag der Amateure steigt am 23. Mai 2026. Dann findet auch das württembergische Endspiel statt. Der Austragungsort: Stuttgart, im Gazi-Stadion auf der Waldau.
Finanziell lohnt sich der Verbandspokal für den Drittligisten erst ab dem Sieg. Für die Teilnahme am Viertelfinale erhalten die Vereine rund 2.500 Euro, Halbfinalisten 5.000 Euro. Der unterlegene Finalist darf sich mit rund 20.000 Euro trösten. In ganz andere Dimensionen stößt der Sieger vor: Ihm winkt aufgrund der Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals 2026/2027 eine Prämie in Höhe von über 210.000 Euro.
Feiert der SSV Ulm 1846 Fußball den Pokalsieg, bauen sie ihre historische Erfolgsserie aus. Mit zehn Titeln sind die Spatzen bereits jetzt Rekordpokalsieger. 1949 gelang dem Vorgängerverein TSG Ulm 1846 der erste Triumph, 1957 holte auch der spätere Fusionspartner 1. SSV Ulm 1928 den Titel – beide zählen aber nicht für das Ranking der erfolgreichsten Pokal-Mannschaften. 1982, 1983, 1992, 1994, 1995 und 1997 war der SSV Ulm 1846 erfolgreich. Seit der Ausgliederung aus dem Mehrspartenverein holten die Fußballer vier Titel: 2018, 2019, 2020 und 2021 – stets mit dabei: Johannes Reichert.


