Drittligist SSV Ulm 1846 Fußball
: Keine Heimspiele bis Ende Februar! Spatzen müssen nach Aalen ausweichen

Der SSV Ulm 1846 Fußball wird seine Spiele bis Ende Februar nicht mehr im Donaustadion austragen. Bis zu fünf Partien finden damit in der Aalener Centus-Arena statt. Was das für die Fans bedeutet.
Von
Elias Hoffmann
Ulm
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Nun steht es fest. Der SSV Ulm 1846 Fußball muss im Winter in das Stadion auf der Ostalb ausweichen. Die Spatzen kennen den Spielort: Im Sommer hat die Wörle-Elf ein Testspiel in der Centus-Arena in Aalen bestritten.

Nadine Vogt

6227 Zuschauer haben am vergangenen Samstag einen 2:1-Sieg des SSV Ulm 1846 Fußball gegen den SC Freiburg II im Donaustadion gesehen. Es war das vorerst letzte Drittligaspiel der Spatzen auf heimischen Terrain. Denn wie der Verein am Montagvormittag bekannt gab, kann für die nächsten Wochen und Monate keine Austragung im Donaustadion gewährleistet werden. Dies wird mit den Wetterprognosen begründet. Gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) habe der Ulmer Klub beschlossen, „seine Heimspiele bis Ende Februar in der Aalener Centus-Arena„ auszutragen, wie es heißt.

Die „Heimspiele“ des SSV Ulm 1846 Fußball in Aalen

  • Samstag, 9. Dezember 2023: SSV Ulm 1846 Fußball vs. Borussia Dortmund II
  • Sonntag, 21. Januar 2024: SSV Ulm 1846 Fußball vs. SpVgg Unterhaching
  • 26. bis 28. Januar 2024: SSV Ulm 1846 Fußball vs. MSV Duisburg
  • 09. bis 11. Februar 2024: SSV Ulm 1846 Fußball vs. Waldhof Mannheim
  • 23. bis 25. Februar 2024: SSV Ulm 1846 Fußball vs. FC Ingolstadt

Ausweichgrund: Donaustadion hat keine Rasenheizung

Die Rasenheizungs-Debatte hat die Stadt Ulm und den SSV Ulm 1846 Fußball in den vergangenen Wochen bewegt. Denn das Donaustadion besitzt noch keine Rasenheizung. Dies ist in der dritten Liga allerdings eine Lizenzvoraussetzung. Aus diesem Grund musste der SSV Ulm 1846 Fußball für die Wintermonate ein Ausweichstadion benennen.

Wie die Spatzen mitteilen, waren die SSV-Verantwortlichen um Geschäftsführer Markus Thiele in einem „intensiven Austausch“ mit dem DFB, um die in Aalen angesetzten Partien nach Ulm zurückzuholen. Was für das vergangene Heimspiel gegen den SC Freiburg II auch gelang, bleibt den Spatzen nun verwehrt. „Natürlich hätten wir sehr gerne in Ulm gespielt. Die Wettervorhersagen lassen aber eine sichere Planung nicht zu, weshalb wir uns gemeinsam mit dem DFB für diesen Weg entschieden haben“, erklärt Thiele.

Shuttle-Service nach Aalen für Ulmer Fans

Thiele ist sich bewusst, dass dies für die Spatzen-Fans ein Mehraufwand bedeutet. Er will sie „bestmöglich dabei unterstützen, nach Aalen zu kommen.“ So soll es für alle Fans einen Shuttle-Service vom Ulmer Messeparkplatz P2 direkt zum Stadion in Aalen geben – für fünf Euro für die Hin- und Rückfahrt. Die weiteren Kosten übernehme SSV-Trikotsponsor Husqvarna.

Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, führt der Verein aus. Für Dauerkartenbesitzer der Haupt-, Gegen- und Vortribüne seien in Aalen auf der Nordtribüne die besten Plätze in der Spielfeldmitte reserviert (Blöcke K, L und M). Alle Tageskartenkäufer sollen ebenfalls auf der Nordtribüne in den Blöcken I, J, N und O sitzen. In allen Blöcken herrsche freie Sitzplatzwahl. „Alle Kartenbesitzer der Blöcke D und D1 werden auf der Osttribüne Platz finden, die Kartenbesitzer der Blöcke H und I auf der Westtribüne“, gibt der SSV Ulm 1846 Fußball in der Pressemitteilung an.

„Für uns alle wird es eine besondere Situation sein, die Heimspiele nicht im Donaustadion austragen zu können. Umso mehr müssen wir zusammenstehen und in Aalen alles dafür tun, um erfolgreich zu sein. Dafür brauchen wir jede und jeden einzelnen! Kommt alle mit nach Aalen und lasst uns diese Spiele gemeinsam angehen“, wendet sich Spatzen-Trainer Thomas Wörle an die Ulmer Fans.

SSV Ulm 1846

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