Notfall im Ulmer Donaustadion: SSV-Anhängerin bricht auf Gegentribüne zusammen

Im Ulmer Donaustadion kam es am Samstagnachmittag zu einem medizinischen Notfall.
Eibner/Gerald Oelze-de Stoppany- Medizinischer Notfall im Ulmer Donaustadion während SSV-Ulm-Spiel gegen TSV 1860 München.
- Zuschauer auf der Gegentribüne brach in der ersten Halbzeit zusammen, Reanimation nötig.
- Beide Fanlager stellten den Support ein, im Stadion herrschte gespenstische Stille.
- Stadionsprecher informierte über den Vorfall und bat um Verständnis.
- Zum Zustand der betroffenen Person liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trauriger Nachmittag im Ulmer Donaustadion. Während des Drittliga-Spiels zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball und dem TSV 1860 München kam es auf der Gegentribüne zu einem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war Mitte der ersten Halbzeit zusammengebrochen und musste ersten Informationen nach reanimiert werden.
Die Fan-Blöcke stellten daraufhin ihren Support ein. Es herrschte eine gespenstische Atmosphäre in der Fußball-Spielstätte, die zum ersten Mal in dieser Saison über 16.000 Zuschauer zählte. Doch was sich auf dem Platz abspielte – die Spatzen waren früh in Rückstand geraten und kämpften um einen Punkt – wurde mit zunehmender Spieldauer zur Nebensache.
D-Block und Löwen-Anhänger stellen den Support ein
Auch nach Wiederanpfiff blieben die Fans stumm. Sowohl im Ulmer D-Block als auch am Gästeblock wurden Mitte der zweiten Halbzeit die Zaunfahnen und Banner eingerollt: Beide Fanlager hatten sich dazu gemeinsam entschieden. Der Stadionsprecher machte eine Durchsage: „Es gab einen medizinischen Notfall auf der Gegentribüne. Deshalb ist es im Stadion ruhig. Wir bitten um ihr Verständnis.“
Zum Zustand der Person konnte der SSV Ulm 1846 Fußball während des Spiels noch keine Angaben machen. Nach Abpfiff teilte der Klub mit, dass es sich bei der behandelten Person um eine Frau handelte. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Pressesprecher Max Rieck informierte: „Wir haben aktuell noch keinen neuen Stand, wie es der Person geht. Wenn wir dazu was wissen, dann werden wir informieren.“
