Neuzugang des SSV Ulm: Regionalliga-Bomber mit Verletzungshistorie: Spatzen verpflichten Elias Löder

Sein Weg zeigt gen Süden: Elias Löder kommt von Carl Zeiss Jena.
Firma Imago- SSV Ulm verpflichtet Elias Löder, der zuletzt für Carl Zeiss Jena spielte.
- Löder erhielt zweimal den "Kacktor des Monats"-Award.
- Verletzungshistorie: Sechs Monate Pause wegen Knöchelbruchs.
- Vertrag bis 2027, spielt im Sturm und offensiven Mittelfeld.
- Löder erzielte in der letzten Saison 25 Tore und 5 Vorlagen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es war ein Rekord. Etwas, das zuvor noch nie jemand geschafft hatte. „Eine Ehre, die selbst Weltfußballern bisher verwehrt blieb.“ So beschrieb es sein damaliger Klub Carl Zeiss Jena. Die Thüringer designten für Elias Löder direkt ein neues Trikot. Darauf abgedruckt: der Schriftzug „Kacktor des Monats“. Ein Award der WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“.
Die Fernseh-Show prämiert Slapstick-Treffer. Löder erhielt die Auszeichnung im Februar 2024 – und im März 2024 sofort nochmal. Titel verteidigt – als erster Spieler überhaupt. Kacktore kann der Mann. Nun will er beim SSV Ulm 1846 Fußball beweisen, dass er noch viel mehr kann.
Die Spatzen haben den 25-Jährigen verpflichtet. Löder, der sowohl im Sturm als auch im offensiven Mittelfeld spielen kann, erhält in Ulm einen Vertrag bis 2027. Er sagt: „Ich freue mich, bald Teil dieses Traditionsvereins zu sein.“ Und Markus Thiele freut sich auf ihn. Löder werde „unsere Offensive bereichern“, meint der SSV-Geschäftsführer.
Sechs Monate Zwangspause
Dazu liefert der Klub in seiner Mitteilung die nötigen Zahlen. 32 Drittligaspiele für den Halleschen FC, 79 Partien in der Regionalliga Nordost. Dort kickte Löder zuletzt für Jena, erzielte in der Saison 23/24 bei 33 Einsätzen 25 Tore und fünf Vorlagen. Damit war er der erfolgreichste Torschütze aller Regionalligen, wie der SSV anmerkt.
Was in der Klub-Mitteilung hingegen etwas untergeht: In der letzten Saison fehlte der Offensivmann sechs Monate wegen eines Knöchelbruchs. Immerhin: Im Saison-Endspurt kam er in elf Spielen noch auf drei Tore und drei Assists. „Elias hatte in der letzten und auch in dieser Saison, trotz seiner Verletzung, eine sehr gute Quote und bringt viel Variabilität mit“, sagt Thiele.
Für den SSV-Geschäftsführer sind es gerade anstrengende Tage. Fünf Spieler haben die Ulmer nach dem Zweitliga-Abstieg verlassen. Mit Löder ist nun der dritte Neue hinzugekommen. Er dürfte den Konkurrenzkampf im Sturm weiter anheizen. Den Spatzen wären jedenfalls alle Tore recht – auch Kacktore.

