Fünfter Kreuzbandriss beim SSV Ulm: Bittere Diagnose für Jan Boller! Verteidiger ereilt schwere Knieverletzung

Jan Boller hat sich im Spiel gegen den SC Verl schwer am Knie verletzt.
Eibner/Gerald Oelze-de Stoppany- Jan Boller riss sich beim 1:0 gegen den SC Verl das Kreuzband im rechten Knie.
- Die Verletzung passierte nach seiner Einwechslung in der 82. Minute – in der 90. musste er raus.
- Der SSV Ulm bestätigte die Diagnose am Dienstag; Boller fällt auf unbestimmte Zeit aus.
- Es ist sein zweiter Kreuzbandriss. Er kam im Sommer von Fortuna Düsseldorf II und spielte 18-mal.
- Im Ulmer Kader ist es in dieser Saison bereits der fünfte Kreuzbandriss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Er war nur wenige Minuten auf dem Feld: Jan Boller wurde im Heimspiel gegen den SC Verl in der 82. Minute eingewechselt und musste in der 90. schon wieder runter. Der Grund: Der Verteidiger hat sich mutmaßlich schwer am Knie verletzt. Nach einem Zweikampf an der Außenlinie ging er zu Boden.
Als Mannschaftsarzt und Physio auf den Platz kamen, muss es der 26-Jährige wohl bereits geahnt haben: Sichtlich gezeichnet verließ er das Feld, hatte später in der Mixed Zone bereits Krücken zur Hilfe. Am Dienstag in der Früh bestätigte der SSV Ulm 1846 Fußball die bittere Vorahnung. Der 26-Jährige hat sich das Kreuzband im rechten Knie gerissen.
Zweiter Kreuzbandriss in seiner Karriere
Damit fällt der gebürtige Siegener auf unbestimmte Zeit aus. Boller war im vergangenen Sommer von Fortuna Düsseldorf II zu den Spatzen gewechselt. Er kommt auf 18 Einsätze und sammelte vor allem in der Hinrunde seine Einsätze. Unter Pavel Dotchev kam der Rechtsfuß nur sporadisch zum Zug. So wie es auch beim 1:0-Sieg gegen Verl der Fall war.
Wenige Minuten, die dem 26-Jährigen zum Verhängnis wurden. Für Boller ist es der zweite Kreuzbandriss in seiner Karriere. Der erste ereilte ihn in der Saison 2022/23, als allerdings das andere Knie betroffen war.
Im Kader des abstiegsbedrohten Drittligisten ist es der fünfte Kreuzbandriss in der laufenden Saison. Vor allem zum Auftakt der Spielzeit 2025/26 waren die Spatzen vom Pech verfolgt: Auf den Kreuzbandriss von Kapitän Johannes Reichert im August folgten Dominik Martinovic, Marcel Wenig (beide im September) und Jonas David (im Oktober) mit der gleichen schweren Verletzung.
Ein halbes Jahr ohne schwere Verletzungen, passierte es nun erneut im Spiel gegen den SC Verl – so wie es bei Jonas David der Fall gewesen war. Mit fünf Kreuzbandrissen in einer Saison ist der SSV Ulm schwer gezeichnet und dürfte damit eine Statistik anführen, die im Profifußball wohl ihresgleichen sucht.



