Ex-Zweitligist SSV Ulm
: DFB bestraft Pyroshows auf Schalke und in Kaiserslautern

Das Sportgericht des DFB hat den SSV Ulm 1846 Fußball zu zwei Geldstrafen verurteilt. Das Verhalten seiner Fans während zweier Zweitliga-Spiele kostet ihn in Summe 25.200 Euro.
Von
Elias Hoffmann
Ulm
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1. FC Kaiserslautern - SSV Ulm 1846: 18.01.2025, Rheinland-Pfalz, Kaiserslautern: Fußball, 2. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - SSV Ulm 1846, 18. Spieltag, Fritz-Walter-Stadion. Ulms Fans zünden Pyrotechnik. Foto: Uwe Anspach/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Da hat der Spatzen-Anhang ordentlich gezündelt: Zum Auftakt in die Zweitliga-Rückrunde am 18. Januar 2025 brannten die Fans des SSV Ulm 1846 Fußball auswärts beim 1. FC Kaiserslautern Pyrotechnik ab. Das kostet nun den Verein einige Tausend Euro.

Uwe Anspach/dpa
  • Der SSV Ulm 1846 zahlt 25.200 Euro Strafe für Fan-Pyrotechnik in Kaiserslautern und Schalke.
  • 19 Bengalische Feuer beim Spiel in Kaiserslautern führten zu 11.400 Euro Strafe.
  • 23 Pyro-Einsätze auf Schalke kosten den Verein 13.800 Euro.
  • Jeweils ein Teil der Strafen darf für Sicherheitsmaßnahmen genutzt werden.
  • Weitere Strafen gab es zuvor für Verstöße gegen Nürnberg und Karlsruhe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Vorbereitungen auf die kommende Drittliga-Saison laufen beim SSV Ulm 1846 Fußball auf Hochtouren. Bereits am Samstag (21. Juni) beginnt die Vorbereitung mit der Leistungsdiagnostik. Kurz davor erinnert das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Spatzen an die vergangene Zweiliga-Spielzeit. Zwei Mails verschickte der DFB an den SSV Ulm. Der Inhalt: Geldstrafen in Höhe von 11.400 Euro und 13.800 Euro.

Es geht zum einen um die Partie am 18. Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern. Beeindruckende Bilder waren aus dem SSV-Block zu sehen: Über 3000 Fans sorgten auf dem Betzenberg für eine riesige Choreografie, untermalt mit jeder Menge Leuchtfackeln. Konkret seien in der zweiten Hälfte in Summe mindestens 19 Bengalische Feuer im Ulmer Fanblock entzündet worden, führt der DFB in seiner Urteilsbegründung minutengenau auf.

Dieser Hingucker kostet den Verein nun eine fünfstellige Summe. Der SSV Ulm 1846 Fußball darf hiervon einen Betrag in Höhe von bis zu 3800 Euro für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen“ verwenden.

Spektakel auf Schalke

Etwas teurer ist die Pyroshow Anfang April beim FC Schalke 04. Zu dem Spiel nach Gelsenkirchen waren rund 1000 Anhänger mit dem Sonderzug gereist. Insgesamt feuerten um die 2500 Fans die Spatzen in der Veltins-Arena an – auch mit unerlaubten Mitteln: „In der 47. Spielminute wurden insgesamt 23 pyrotechnische Gegenstände (Bengalische Feuer) im Fanblock des SSV Ulm entzündet“, heißt es in der ergänzenden Begründung des Strafantrags. Auch hier darf der Klub einen Anteil für eigene Maßnahmen nutzen, in diesem Fall handelt es sich um 4600 Euro.

Schon für mehrere gezündete Blinker und Leuchtfackeln beim Hinspiel gegen Schalke hatte der SSV Ulm Strafe zahlen müssen (22.200 Euro). Geahndet wurden zudem 30 Becherwürfe und der Innenraum-Sturm einiger Anhänger beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (15.000 Euro) sowie Vergehen beim Spiel gegen den Karlsruher SC (5.600 Euro).

SSV Ulm 1846

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