: Trotz Turbulenzen und Zwangsabstieg! Dressel wechselt zu den Löwen
Der Wechsel von Dennis Dressel zum TSV 1860 München schien schon lange fix, dann kam das Chaos. Nun zieht es den 27-Jährigen doch zu den Löwen und in die Regionalliga Bayern.
Dennis Dressel spielte anderthalb Jahre lang für den SSV Ulm. In der Drittliga-Saison war er Kapitän der Mannschaft, die am Ende in die Regionalliga Südwest absteigen musste.
IMAGO/Lucca Fundel
Dennis Dressel wechselt zum TSV 1860 München und spielt in der Regionalliga Bayern.
Trotz Turbulenzen um Investor, Lizenzentzug und Zwangsabstieg kehrt er zu den Löwen zurück.
Der defensive Mittelfeldspieler war Kapitän beim SSV Ulm und absolvierte 52 Einsätze.
Er stammt aus der 1860-Jugend, fühlt sich in Giesing „wie zu Hause“ – Vertrag bis 2028.
Der Verein bestätigt den Transfer: „Willkommen daheim in Giesing“, Ligastart war spielfrei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Dass Dennis Dressel zu seinem Jugendverein zurückkehren könnte, hatte sich schon vor Monaten angedeutet. Doch nachdem der 27-Jährige mit dem SSV Ulm 1846 Fußball in die Regionalliga Südwest abgestiegen war, kam das Chaos rund um den TSV 1860 München auf: die Turbulenzen um Investor Hasan Ismaik, der Lizenzentzug und der Zwangsabstieg.
Ob der erfahrene 27-Jährige mit den Löwen auch in die Regionalliga Bayern geht? Das erschien äußerst fraglich. Am Montag meldeten die Sechzger nun Vollzug: „Willkommen daheim in Giesing“, schreibt der Verein, der zum Auftakt der Liga am vergangenen Wochenende spielfrei war.
Die meisten Spielminuten für den SSV Ulm
„Dennis kann auf viele Jahre im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 zurückblicken, hat bei uns die ersten Schritte im Herrenfußball gemacht und sich hier im Profifußball etabliert“, sagt Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH, in der Vereinsmitteilung über den defensiven Mittelfeldspieler. „Wir freuen uns sehr, dass er sich dazu bereiterklärt hat, diesen für vier Jahre unterbrochenen Weg fortzusetzen und künftig wieder für die Löwen aufzulaufen.“
In der Drittliga-Saison 2025/26 liefen sie noch für den SSV Ulm 1846 Fußball auf. Zur kommenden Spielzeit tragen sie ein anderes Trikot. Welches? Dahin zieht es die ehemaligen Spatzen-Profis.
Samuel Tschaffon
Abschied nach acht Jahren: Christian Ortag zog es zur SpVgg Greuther Fürth. Beim Zweitligisten soll er Backup sein des jungen Stammkeepers Florian Hellstern.
Volkmar Könneke
Beim SSV Ulm 1846 Fußball war Christian Ortag Co-Kapitän, Identifikationsfigur und Fanliebling. Er absolvierte 197 Pflichtspiele für die Spatzen.
Volkmar Könneke
Im Januar waren sie noch Konkurrenten, ab sofort sind sie Teamkameraden: Mittelfeld-Ass Max Brandt unterschrieb einen Vertrag beim Drittligisten Wehen Wiesbaden.
Eibner/Michael Schmidt
Mit 75 Einsätzen ist Max Brandt der Drittliga-Rekordspieler des SSV Ulm.
Samuel Tschaffon
Jetzt also doch! Dennis Dressel zieht es zurück zu seinen Wurzeln. Ab sofort läuft der Ex-Kapitän des SSV Ulm 1846 Fußball für 1860 München in der Regionalliga Bayern auf.
Samuel Tschaffon
Der heute 27-Jährige war im Januar 2025 zum damaligen Zweitligisten gestoßen. In der vergangenen Drittliga-Saison stand Dressel am längsten für die Ulmer auf dem Platz: 3100 Spielminuten sammelte der zentrale Mittelfeldspieler an.
Matthias Kessler
Innen- und Linksverteidiger Lukas Mazagg wird Konkurrent des SSV Ulm: Er unterschrieb einen Vertrag beim Regionalligisten SV Sandhausen. In der vergangenen Saison absolvierte er 26 Drittliga-Partien für die Spatzen.
Samuel Tschaffon
37 Drittliga-Spiele, 10 Tore. Trotzdem zieht es Elias Löder zurück in die Regionalliga Nordost. Der Torjäger läuft ab sofort wieder für Carl-Zeiss Jena auf.
Matthias Kessler
Leon Dajaku kam im September 2025 als vereinsloser Spieler zum SSV Ulm 1846 Fußball. Sofort wurde er zum Stammspieler. 30 Spiele, 5 Tore, 10 Assists später nimmt er wieder Abschied. Ihn zieht es zum FC Hansa Rostock (3. Liga).
Samuel Tschaffon
In 32 Drittliga-Spielen erzielte er drei Treffer: Niklas Kölle (rechts). Jetzt zieht es den 26-Jährigen zum FC Hansa Rostock, wo er weiterhin an der Seite von Leon Dajaku auflaufen wird.
Dave Stonies
Die Chance, den Weg in der Regionalliga mitzugehen, sei ihm verwehrt worden. Ein Satz, den Marvin Seybold in einem Abschiedspost an seine Zeit beim SSV Ulm 1846 Fußball formuliert hatte. Acht Jahre lang hatte der mittlerweile 24-Jährige das Trikot der Spatzen getragen: Aus der U19 des SSV schaffte er den Sprung zur ersten Mannschaft. Jetzt wechselt er zum Göppinger SV.
Volkmar Könneke
Auch Luis Görlich hat nach elf Drittliga-Einsätzen beim SSV Ulm einen neuen Verein gefunden. Der 26-Jährige wechselt in die Niederlande. Beim VVV Venlo unterschrieb er einen Zweijahresvertrag. Dort spielt er in der zweiten Liga.
Samuel Tschaffon
Torhüter Max Schmitt hat einen neuen Klub gefunden: Der 20-Jährige schließt sich dem Drittligisten SSV Jahn Regensburg an. In der vergangenen Saison war er vom FC Bayern an den SSV Ulm ausgeliehen worden. Bei den Spatzen ersetzte er zwischenzeitlich Christian Ortag zwischen den Pfosten. Insgesamt elf Einsätze absolvierte er im Spatzen-Dress.
Volkmar Könneke
Ihn zieht es nach einer Halbserie beim SSV Ulm 1846 Fußball nach Bosnien: Niko Vukancic. Der Innenverteidiger unterschrieb bei HŠK Zrinjski Mostar.
Volkmar Könneke
Rekordtransfer Aleksandar Kahvic wechselt ablösefrei in die erste slowakische Liga zum FC Košice.
Samuel Tschaffon
Paul-Philipp Besong absolvierte in der Hinrunde 18 Drittliga-Spiele für den SSV Ulm 1846 Fußball. Dann wurde er an die SF Siegen ausgeliehen. Zur kommenden Saison schloss er sich dem FSV Zwickau aus der Regionalliga Nordost an.
Volkmar Könneke
Niklas Castelle (links) stand am ersten Drittliga-Spieltag in der Startelf, wurde im DFB-Pokal eingewechselt – und wurde dann nach Aachen verliehen. Jetzt zieht es ihn zur kommenden Saison zum FC Viktoria Köln. Julian Etse (Mitte) wird für Eintracht Frankfurt II auflaufen.
Volkmar Könneke
Strenggenommen hatte Evan Brown in der vergangenen Saison keinen Profi-Vertrag. Doch der damalige U19-Spieler kam trotzdem in 13 Drittliga-Spielen zum Einsatz und erzielte dabei ein Tor. Jetzt zieht es ihn zum 1. FC Köln II in die Regionalliga West.
Matthias Kessler
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Anderthalb Jahre lang hatte Dressel das Trikot des SSV getragen. Im Januar 2025 war er nach Ulm gewechselt. Der SSV befand sich mitten im Zweitliga-Abstiegskampf: Die Saison endete mit der Rückkehr in die 3. Liga. Dressel, der langfristig bei den Spatzen unterschrieben hatte, ging mit dem Verein in die neue Spielzeit. Er wurde, nachdem sich Johannes Reichert im Auftaktspiel schwer verletzt hatte, Kapitän.
Auf 52 Einsätze im SSV-Trikot kommt der gebürtige Dachauer, dessen Vertrag durch den Drittliga-Abstieg ausgelaufen war. Nach vier Jahren in Ulm, beim Grazer AK und Hansa Rostock kehrt er nun allen Turbulenzen zum Trotz zu 1860 München zurück, wo man sich über einen „erfahrenen Spieler mit Löwen-Vergangenheit“ freut.
„Nach Giesing zu fahren, fühlt sich jedes Mal an, als würde ich nach Hause kommen“, zitiert ihn der Verein in seiner Mitteilung: „Ich bin mit acht Jahren zu den Löwen gekommen und habe 15 Jahre lang an der Grünwalder Straße meine Fußballschuhe geschnürt. Ich bin glücklich, jetzt wieder im gewohnten Umfeld zu sein, und werde alles dafür geben, dass der TSV 1860 München erfolgreich ist.“ Dressel hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.