Ex-Ulm-Profi im Spatzenfunk: Andreas Ludwig: „Das ist natürlich schwierig für alle, die den SSV lieben“

Andreas Ludwig hat im Trikot des SSV Ulm 1846 Fußball erfolgreiche Jahre erlebt. Mittlerweile als Trainer und Scout aktiv, verfolgt er dennoch intensiv, was sich bei seinem Jugendverein tut – und spricht in der aktuellen Folge von Spatzenfunk über die Situation.
Matthias Kessler- Ex-Profi Andreas Ludwig spricht im Podcast Spatzenfunk über Ulms Krise.
- Der 35-Jährige trug in der Zweitliga-Saison das SSV-Ulm-Trikot, ist nun Trainer/Scout.
- Er hofft trotz „Nackenschlägen“ nach dem 2:3 in Schweinfurt noch auf Rettung.
- Themen: Wörle, Kaderumbruch, was sportlich fehlt, Vergleiche zur Vorsaison.
- Er zieht Parallelen zu Gisdol, ten Hag, Wörle und bleibt dem Klub als U17-Co-Trainer nah.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie schnell es im Fußball gehen kann, weiß Andreas Ludwig. Der ehemalige Spieler der TSG Hoffenheim, von 1860 München, dem VfR Aalen, vom FC Utrecht und dem 1. FC Magdeburg hat eine lange Karriere hinter sich: Die meiste Zeit verbrachte der gebürtige Ulmer aber bei seinem Jugendverein.
Mit dem SSV Ulm 1846 Fußball ist er von der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert. Ludwig zählt zu der Mannschaft, die Erfolg um Erfolg feierte, und in der zurückliegenden Saison dann jäh gestoppt wurde. Für den Klassenerhalt reichte es bekanntlich nicht. Ging es für die Spatzen danach in der 3. Liga weiter, war die Zeit des mittlerweile 35-Jährigen im Trikot des SSV Ulm vorbei.
Heute sieht er die Spiele als Fan. Berührungspunkte mit dem Klub, wo er Co-Trainer bei der U17 ist, gibt es freilich nach wie vor: Auch die Kontakte zu ehemaligen Mitspielern sind noch da. Was sich im Moment rund um die Drittliga-Mannschaft, die dem Abstieg in die Regionalliga entgegenblickt, abspielt, verfolgt er intensiv aus der Ferne.
Oder wie am Samstag, als der SSV die blamable 2:3-Niederlage in Schweinfurt kassierte, zu Hause am TV und auf dem Sofa. „Ich habe trotzdem noch Hoffnung, dass was möglich ist“, sagt er. „Aber natürlich muss man schon auch ehrlich sein, dass das jetzt Nackenschläge waren.“ Wie sich die Situation gerade darstelle, sei schwierig für alle. Für Mannschaft, Spieler, Staff, Fans, den ganzen Verein.
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Was so eine Negativspirale mit einem Spieler macht? Andreas Ludwig gibt im Gespräch mit Sportreporterin Nadine Vogt Einblicke aus seiner eigenen Zeit als Profi. In der aktuellen Folge von Spatzenfunk gibt er eine Einschätzung, wie es dazu kommen konnte, dass der SSV Ulm jetzt dort steht, wo er steht.
Es geht ums große Ganze: um Aufstiegstrainer Thomas Wörle, den Kaderumbruch im Sommer und die Frage, was und vor allem wer dem Klub weiterhelfen könnte. Der 35-Jährige, der als Scout und Trainer aktiv ist, ordnet auch ein, was den Spatzen sportlich fehlt und warum Vergleiche mit der Mannschaft von vor einem Jahr in der aktuellen Lage trotzdem nicht zielführend sind.
Hören Sie außerdem, was Markus Gisdol, Erik ten Hag und Thomas Wörle aus seiner Sicht gemeinsam haben. Und ob es eine Chance gibt, den Ex-Profi-Fußballer Andreas Ludwig für die Kreis- oder Bezirksliga zu gewinnen. Hier geht's zur aktuellen Folge:
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SSV Ulm 1846 Fußball:
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Fast auf den Tag genau jährt sich die Entlassung von Aufstiegstrainer Thomas Wörle. Jetzt ist der Zeitpunkt, dass der SSV aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und neues Vertrauen schenkt.