Dritter Ex-Ulmer zu Preußen Münster
: Auch für Philipp Maier kommt es zum Wiedersehen mit Thomas Wörle

Nach Felix Higl und Romario Rösch schließt sich ein dritter Ulmer Aufstiegsheld dem SC Preußen Münster an. Zuletzt für 1860 München am Ball, bleibt der 32-jährige Routinier in der 3. Liga.
Von
Nadine Vogt
Ulm/Münster
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Spielt künftig in grün-weiß: der Ulmer Aufstiegsheld Philipp Maier.

IMAGO/Lucca Fundel
  • Philipp Maier wechselt zu Preußen Münster und bleibt damit in der 3. Liga.
  • Der 32-Jährige ist nach Felix Higl und Romario Rösch der dritte Ex-Ulmer Aufstiegsheld.
  • Er war nach der Insolvenz und dem Zwangsabstieg von 1860 München vereinslos.
  • Maier trifft wieder auf Trainer Thomas Wörle und Co-Trainer Max Knauer.
  • Der SCP sieht in ihm einen zweikampfstarken, robusten Mittelfeldspieler mit Erfahrung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Und da waren es schon drei: Wie der SC Preußen Münster am Donnerstag bestätigte, darf sich der Drittligist über einen Neuzugang nach Ablauf der Transferfrist freuen. Einen, den das Trainerteam Thomas Wörle und sein Co Max Knauer nur allzu gut aus ihrer Zeit beim SSV Ulm 1846 Fußball kennen.

Routinier Philipp Maier soll das Mittelfeld des SCP verstärken. Der 32-Jährige, der aufgrund der Insolvenz und des Zwangsabstiegs des TSV 1860 München vereinlos war, schließt sich dem Zweitliga-Absteiger an. Nach Stürmer Felix Higl und Außenbahnspieler Romario Rösch ist Maier der dritte Ulmer Aufstiegsheld, der künftig wieder unter Wörle als Cheftrainer spielt.

Wiedersehen mit Thomas Wörle und Max Knauer

Wenige Stunden, bevor er bereits mit seiner neuen Mannschaft auf dem Trainingsplatz stand, hatte  Maier via Instagram Abschied von seiner Zeit bei den Löwen genommen. „Dass ich mir bis vor Kurzem als Oberbayer und Löwenfan einen Verbleib hätte vorstellen können, ist ein offenes Geheimnis. Dass darüber mit mir niemand sprechen wollte, macht es umso enttäuschender“, teilt er mit. Er drücke die Daumen, dass der Aufstieg zurück in den Profifußball gelingt, und sei stolz, das Trikot getragen zu haben, heißt es weiter.

Das Kapitel „1860 München“ hat sich für den Sechser früher als erwartet geschlossen. Im Januar 2025 hatte Maier den SSV Ulm, mit dem er von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga durchmarschiert ist, verlassen. 112 Spiele absolvierte er für die Spatzen, steuerte als standard- und kopfballgefährlicher Mittelfeldspieler 13 Tore und vier Vorlagen zum erfolgreichen Weg des SSV Ulm bei.

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Als sich die Perspektive auf einen langfristigen Vertrag in der Heimat auftat, wechselte er mit der Erfahrung aus 16 Zweitliga-Einsätzen zu den Löwen, erfüllte sich damit einen „Kindheitstraum“ und gehörte dort als erfahrener Spieler durchaus zu den Säulen der Mannschaft. Diese Zeit war mit dem großen Chaos im Mai vorbei. Nach drei Monaten ohne Verein – so wie es auch bei Romario Rösch der Fall gewesen ist – hat er nun bei Preußen Münster unterschrieben.

„Philipp ist ein sehr zweikampfstarker und körperlich robuster Spieler, der sich mit seiner Erfahrung und Mentalität positiv in unsere Gruppe einbringen wird und unserem Spiel zusätzliche Stabilität verleihen kann“, kommentiert SCP-Sportdirektor Jan Uphues den Neuzugang, für den es am Donnerstag zum großen Wiedersehen mit alten Weggefährten und neuen Mitspielern kam.