Aufstiegstrainer des SSV Ulm
: Thomas Wörle ist neuer Trainer von Preußen Münster

Preußen Münster freut sich über einen Trainer, der für „ehrliche Arbeit, eine gute Kultur, für Entwicklung und Ambition“ stehe. Mit dem 44-Jährigen soll ein Neustart in der 3. Liga eingeleitet werden.
Von
Nadine Vogt
Ulm/Münster
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GER, Preussen Muenster gegen SSV Ulm 1846, Fussball, 2.Liga, 17.Spieltag, Spielzeit 2024/2025, 21.12.2024: Thomas Wörle (Chef-Trainer SSV Ulm 1846)

GER, Preussen Muenster gegen SSV Ulm 1846, Fussball, 2.Liga, 17.Spieltag, Spielzeit 2024/2025, 21.12.2024

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Foto: Eibner-Pressefoto/Frank Zeising

Thomas Wörle ist neuer Trainer von Zweit<liga-Absteiger Preußen Münster. Damit kehrt er nach einem Jahr Pause ins Fußball-Business zurück. Es ist sein erstes Engagement seit seiner Freistellung beim SSV Ulm 1846 Fußball im März 2025.

eibner/Frank Zeising
  • Thomas Wörle wird Trainer des SC Preußen Münster, der Klub gab dies am Montagabend bekannt.
  • Der 44-Jährige soll den Neustart in der 3. Liga leiten – Vertragsdetails bleiben offen.
  • Wörle kehrt nach seiner Freistellung in Ulm und einem Jahr Pause in den Profifußball zurück.
  • Münster lobt ihn für „ehrliche Arbeit“, Kultur und Entwicklung; drei Säulen sind Spielweise, Entwicklung, Leistung.
  • Wörle nennt sich „bodenständig“ und „ambitioniert“ und sieht diese Haltung auch bei Preußen Münster.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Thomas Wörle ist neuer Trainer des SC Preußen Münster. Das gab der künftige Drittligist am Montagabend bekannt. Die Verpflichtung des 44-Jährigen hatte sich bereits in den vergangenen Tagen angedeutet: Damit kehrt der zweifache Aufstiegstrainer des SSV Ulm 1846 Fußball nach einem Jahr Pause in den Profifußball zurück.

Wörle passe „perfekt ins Anforderungsprofil“ des Traditionsklubs, freut sich der Verein aus Ostwestfalen. Es ist das erste Engagement, das der gebürtige Krumbacher nach seiner umstrittenen Freistellung in Ulm im März 2025 antritt. Gemeinsam mit ihm solle ein „strukturierter und von Nachhaltigkeit geprägter Neustart in der 3. Liga eingeleitet werden“, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Über die Vertragsmodalitäten macht der Klub keine Angaben.

Wie der SSV Ulm 1846 Fußball hat der SC Preußen Münster einen Abstieg zu verkraften. Nach dem gemeinsamen Durchmarsch in der Saison 2023/24 konnten sich die Adlerträger, anders als die Spatzen, im Unterhaus halten. In dieser Spielzeit erwischte es aber auch sie: Den Klassenverbleib schaffte Preußen Münster nicht.

Das erste Engagement nach seiner Ulm-Zeit

„Nach sehr offenen und vertrauensvollen Gesprächen mit den Verantwortlichen war mir schnell klar, dass ich diese Aufgabe annehmen möchte. Preußen Münster ist ein echter Traditionsverein mit einer starken Fanbase und einem interessanten Entwicklungspotenzial“, sagt Wörle, der in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem Traditionsklub in Verbindung gebracht wurde. „Die letzten Jahre verliefen sehr erfolgreich, doch nun gilt es, den Abstieg mit all seinen Begleiterscheinungen in die richtigen Bahnen zu lenken.“

Das soll mit dem ehemaligen Ulmer Erfolgstrainer, der in der Stadt nach wie vor große Sympathien genießt, klappen. „Tom ist ein Trainer, der für ehrliche Arbeit, eine gute Kultur, für Entwicklung und Ambition steht“, sagt Münster Sportgeschäftsführer Ole Kittner. Wie Sportdirektor Jan Uphues ausführt, seien bei der Entscheidung für den neuen Trainer „drei Säulen“ wichtig gewesen: „Eine aktive Spielweise, eine konsequente Spielerentwicklung und die Verankerung einer Leistungskultur.“ Werte, die Wörle teile.

„Bodenständig“ und „ambitioniert“ – Parallelen zu Ulm

Wie groß die Herausforderung ist, die ein Zweitliga-Abstieg mit sich bringt, hat sein Ex-Klub auf schmerzhafte Art und Weise zu spüren bekommen. Nach der Entlassung von Wörle, die viele als Ausgangspunkt für den Niedergang ausmachen, nahm die Krise ihren Lauf. Das Ergebnis ist bekannt: Der SSV Ulm verlässt den Profifußball nach gerade einmal drei Jahren und spielt in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga.

Bei seiner Vorstellung in Münster verwendet Thomas Wörle nun zwei Worte, die genauso auch im Sommer 2021 in Ulm gefallen waren. Er würde sich als „bodenständig“ und „ambitioniert“ bezeichnen und sehe diese Eigenschaften auch beim SC Preußen Münster. Etwas, das auf den SSV Ulm 1846 Fußball vor fünf Jahren auch zugetroffen hatte – der Rest der Geschichte ist bekannt.

SSV Ulm 1846

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