WM und Weltcup-Finale im Kunstrad stehen noch aus: Philipp Rapp kann noch zwei große Titel holen

Philipp Rapp will bei der WM in Ludwigsburg vom 30. Oktober bis 1. November seinen Weltmeistertitel verteidigen.
Kara- Philipp Rapp will in Ludwigsburg vom 30. Oktober bis 1. November den WM-Titel verteidigen.
- Die WM wurde kurzfristig nach Ludwigsburg verlegt – Austragung in der MHP-Arena.
- Bundestrainer Dieter Maute erwartet 22 Nationen und plant mit 2500 bis 3000 Zuschauern.
- Die deutsche Mannschaft reiste am Mittwoch, 28. Oktober an; Lehrgang fand in Tailfingen statt.
- Weltcup-Finale am Samstag, 21. November in Dorlisheim: Finale zählt doppelt, Rapp führt mit 300 Punkten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Groß war der Aufschrei, als das englische Derby als Veranstaltungsort der Kunstrad-WM 2026 ausfiel. Relativ kurzfristig wurde mit Ludwigsburg ein Austragungsort auf süddeutschem Boden gefunden. Vom 30. Oktober bis 1. November geht das Event in der MHP-Arena an den Start.
Für Philipp Rapp vom RSV Tailfingen - der sich 2025 in Göppingen die WM-Krone aufsetzte - bedeutet das keine großen Reisestrapazen. Für andere Teilnehmer aus Fernost heißt es erstmal die Flüge umbuchen. Teilnehmer aus Japan, Hongkong, Macau, Thailand , Malaysia und Afghanistan werden unter anderem erwartet. Bundestrainer Dieter Maute rechnet mit 22 Nationen: „Ich warte im Moment noch auf den exakten Ablaufplan und hoffe, dass es wieder möglichst international zugeht.“
Lehrgang in Tailfingen
Vor wenigen Tagen fand der WM-Vorbereitungslehrgang mit der gesamten Mannschaft inklusive Ersatzleute in der Landesportschule in Albstadt-Tailfingen statt. „Da wurde die gesamte Saison ausgewertet. Im Training wollen wir nochmals eine Spur an Genauigkeit draufsetzen“, so Maute. Am Start waren im 1er der Männer Philipp Rapp und Simon Halter und Ersatzmann Linus Weber. Im 1er der Frauen waren es Lara Füller und Ramona Dandl und als Ersatz wurde Jana Pfann nominiert.
Als Blaupause für Ludwigsburg wird Göppingen 2025 dienen. „Das wird schon nach diesem Muster ablaufen, da wenig Zeit für die Organisation war. In der Halle muss man den Trainingsbereich integrieren. Das bedeutet, dass man einen Teil der Halle abtrennen muss. So können weniger Zuschauer rein, als gewohnt. Normalerweise sind es zwischen 4000 und 6000 Zuschauer pro Tag. Man kann nun mit 2500 bis 3000 Zuschauern rechnen.“ Am Mittwoch, 28. Oktober reist die deutsche Mannschaft an.
Krönender Abschluss
In Dorlisheim findet am Samstag, 21. November das UCI Weltcup-Finale im Kunstradsport statt. Es bildet den Abschluss einer spannenden Saison. „Die Chancen stehen natürlich gut“, meint Maute. Philipp Rapp führt nach drei Wettbewerben mit 300 Punkten das Klassement an. Auf Platz zwei folgt Linus Weber mit 240 Punkten. Auf Rang drei liegt Jonas Beiter vom RV Trillingen mit 210 Punkten.
„Was man wissen muss, das Finale zählt doppelt. Der Sieger kann anstatt 100 Punkten 200 holen. Der Zweite bekommt statt 80 Punkten 160. Der Dritte erhält statt 70 Punkten 140“, erklärt Maute. Ziel sei es den Gesamtweltcup zu holen und ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
