Wiedersehen mit Laurin Curda: Ex-Balinger Awortwie-Grant wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger Paderborn

Der frühere Innenverteidiger der TSG Balingen, Nyamekye Awortwie-Grant, wechselt nach nur einem Jahr bei Energie Cottbus zum Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.
Robert Michael/dpa- Nyamekye Awortwie-Grant wechselt ablösefrei zum Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.
- Der Innenverteidiger kam über TSG Balingen und die Stuttgarter Kickers zu Energie Cottbus.
- In Cottbus stieg er in die zweite Liga auf, hatte dort aber keinen Vertrag für diese Spielklasse.
- In Paderborn trifft er auf Ex-Mitspieler Laurin Curda – Torschütze des Relegationssiegtreffers.
- SCP-Sportchef Sebastian Lange lobt Tempo, Zweikampfstärke und Entwicklungspotenzial.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nyamekye Awortwie-Grant wechselt vom Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus zum Neu-Erstligisten SC Paderborn. Es ist eine dieser Geschichten, die im schnelllebigen Fußballgeschäft mit Nachwuchsleistungszentren und jahrelang geplanten Profikarrieren selten geworden sind. Denn noch vor wenigen Jahren spielte der Innenverteidiger in der Verbandsliga Württemberg, 2022 wagte er den Sprung in die Regionalliga – bei der TSG Balingen.
So richtig durchsetzen konnte sich der aus Derendingen stammende Spieler bei der TSG jedoch nicht, in zwei Saisons absolvierte er „nur“ 25 Spiele für die Balinger, ehe er 2024 zu den Stuttgarter Kickers wechselte.
Seitdem geht es bei dem heute 25-Jährigen, der auch drei Jahre in der Jugend der TSG Balingen spielte, steil bergauf. Nach nur einem Jahr beim Traditionsclub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt wurde er Profi beim damaligen Drittligisten Energie Cottbus.
Über Cottbus in die Bundesliga
Direkt in seiner ersten Saison in der Lausitz stieg Awortwie-Grant im Sommer sogar in die zweite Bundesliga auf. Die Feierlichkeiten in Cottbus dürften ausschweifend gewesen sein, in den sozialen Medien machten Videos von Trainer Claus-Dieter Wollitz die Runde, der den Fans kräftig einheizte.
Zur neuen Saison jedoch wird der in Tübingen geborene Innenverteidiger nicht mehr in Cottbus spielen: Weil Awortwie-Grant keinen bei Energie keinen Vertrag für die zweite Liga hatte, hat sich der Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn ablösefrei die Dienste der Abwehrkante (1,93 Meter) gesichert.
Die Feierlichkeiten in Paderborn dürften zuletzt nicht weniger wild gewesen sein als die in Cottbus. Denn der SCP sicherte sich in einer spannenden Relegation gegen den VfL Wolfsburg das letzte Ticket für die Bundesliga. Maßgeblichen Anteil daran hatte Laurin Curda, der in der Verlängerung das entscheidende Tor in Richtung Aufstieg schoss.
Wiedersehen mit Laurin Curda
Für Awortwie-Grant kommt es dabei in Paderborn zum Wiedersehen mit seinem ehemaligen Teamkollegen: Von 2021 bis 2023 war Laurin Curda bei der TSG Balingen aktiv, ehe ihm der Sprung zum damaligen Zweitligisten SC Paderborn gelang. Dort wird er nun dank seines Siegtreffers auf ewig der Aufstiegsheld sein. Auch dank seines alten und neuen Mitspielers wird Awortwie-Grant nun also bald ein Bundesliga-Spieler.
„Nyame hat in der vergangenen Drittligasaison mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Er ist schnell, zweikampfstark und ein agiler Innenverteidiger, der trotz seiner bereits gezeigten Qualität weiterhin enormes Entwicklungspotenzial besitzt – um sich bei uns auch in der Bundesliga durchzusetzen“, sagt Sebastian Lange, Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn, zu der Verpflichtung des Mannes, der noch vor wenigen Jahren bei der TSG Balingen in der Regionalliga spielte.
