Weiteres Aufsteigerduell in Handball 3.Liga
: HSG Albstadt nimmt neuen Anlauf

Nach der Niederlage beim TSB Schwäbisch Gmünd heißt es Mund abwischen und weiter für die HSG Albstadt. Am Samstagabend (20 Uhr) geht es erneut zu einem Mitaufsteiger - zur SG Regensburg.
Von
Frank Campos
Regensburg/Albstadt
Jetzt in der App anhören
Andreas Wendel HSG Albstadt

Andreas Wendel und die HSG Albstadt wollen sich beim schwierigen Auswärtsspiel in Regensburg für die harte Arbeit belohnen.

Kara
  • HSG Albstadt spielt am Samstagabend auswärts bei Mitaufsteiger SG Regensburg.
  • Nach dem 31:35 in Schwäbisch Gmünd fehlt Albstadt weiter ein Erfolgserlebnis.
  • Regensburg gewann 30:29 gegen HSG Konstanz – es war der zweite Saisonsieg.
  • Trainer Wendel warnt vor den Simbeck-Brüdern und dem breiten Regensburger Kader.
  • Albstadt kassiert zu viele Gegentore und braucht eine Topleistung für Punkte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei Mitaufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd stand nach 60 Minuten ein 31:35 auf der Anzeigetafel. Daran hatten die Schwarz-Roten die Trainingswoche über noch zu knabbern, denn das dringend nötige Erfolgserlebnis blieb weiter aus.

Derweil siegte der bajuwarische Gegner aus Regensburg mit 30:29 in eigener Halle gegen die HSG Konstanz. Die „Adler“, die von Benjamin Herth trainiert werden, legten somit ihren zweiten Saisonsieg nach und sind somit deutlich besser in der 3. Liga angekommen, wie die bisher punktlose HSG Albstadt.

Ein Auge auf die Simbeck-Brüder

Der Gegner von der SG Regensburg baut auf die Simbeck-Brüder Sebastian und Johannes. „Sie spielen Rückraum links und Rückraum Mitte. Die SG ist eine sehr eingespielte Mannschaft mit festen Bewegungsabläufen und vielen Varianten. Darauf gilt es sich einzustellen“, weiß HSG-Trainer Andreas Wendel. Mit Tom Weikl und Neuzugang Felix Dettenthaler verfügen die Gastgeber über weitere starke Akteure.

Eine Stärke der Regensburger ist sicher auch der breite Kader. Für die HSG Albstadt ist die Reise nach Regensburg eine Premiere. Die Ostbayern wollen sich als letztjähriger souveräner Meister der Regionalliga Bayern nun in der 3. Liga etablieren. Die HSG Albstadt hatte ein schweres Auftaktprogramm und versucht nun die ersten Punkte zu ergattern. In der 3. Liga hängen die Trauben aber hoch. Auch in Regensburg bedarf es einer Topleistung, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Zu viele Gegentore

Ein Blick auf die Statistik verrät, dass die Schwarz-Roten zu viele Gegentore bekommen. Gegen Schwäbisch Gmünd waren es 35, gegen Neuhausen 43, gegen Pfullingen 34 und gegen Pforzheim/Eutingen 43. Da gilt es für die Wendel-Sieben anzusetzen, um in Regensburg zu bestehen.