TV Weilstetten & TG Schömberg
: Zwei Teams, vier Spiele, vier Punkte

Die Oberliga-Handballer des TV Weilstetten und die Verbandsliga-Mannschaft der TG Schömberg haben jeweils einen Sieg und eine Niederlage verbucht. Nun wollen beide Teams nachlegen.
Von
Rainer Jock
Weilstetten
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Tobias Kirschbaum von der TG Schömberg.

Tobias Kirschbaum von der TG Schömberg.

Eibner-Pressefoto
  • TV Weilstetten und TG Schömberg starten jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage.
  • Weilstetten verlor 24:39 in Söflingen, gewann danach 29:28 gegen Oeffingen – Sieg per Schiess.
  • Trainer Strölin sieht Moral bestätigt und blickt auf Leonberg/Eltingen, Fokus auf Oral und Wiederhöft.
  • Schömberg nach Umbruch: 31:27 gegen Radolfzell, 29:30 in Rottweil, Ilitsch traf elfmal.
  • Coach Wismar zufrieden mit 2:2 Punkten und erwartet weitere Entwicklung des runderneuerten Kaders.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sowohl die Oberliga-Handballer des TV Weilstetten als auch die in der eine Klasse tiefer um die Punkte kämpfende TG Schömberg sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet.

Der TV Weilstetten ging nach einer intensiven Vorbereitung mit vielen neuen Gesichtern und mit Neu-Trainer Mario Strölin ambitioniert in die neue Saison. Man möchte den guten vierten Platz des Vorjahres bestätigen und strebe wieder eine Positionierung im oberen Mittelfeld an, heißt es von Vereinsseite. Den Start vermasselten die „Füchse“ bei der TSG Söflingen aber mal so richtig. Während die Gastgeber aus Ulm-Söflingen sich phasenweise in einen wahren Rausch spielten und mit einer dominanten Leistung überzeugten, erwischte der TVW einen Fehlstart.

Mit einer 24:39-Packung im Gepäck musste man die Rückreise antreten. In der Folgewoche zeigten die Weilstetter die richtige Reaktion und bezwangen Aufsteiger Oeffingen nach intensivem Fight im „Fuchsbau“ mit 29:28. Kreisläufer Leonard Schiess erzielte mit der letzten Aktion den Siegtreffer. „Das war ein Befreiungsschlag. Wir waren die komplette Spielzeit vorne und hätten den sicher geglaubten Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Mit dem Sieg und der Moral haben wir bewiesen, dass wir es können“, sagte Strölin. Nach der Auftaktniederlage habe sich das Team hinterfragt, sei aber seinen Weg weitergegangen. Nun soll beim SV Leonberg/Eltingen die nächste Serie starten. „Die Mannschaft liegt uns normalerweise ganz gut. In der vergangenen Saison haben wir unglücklich zu Hause verloren, obwohl wir klar besser waren“, so Strölin. Die „Wildcats“ seien allerdings hartnäckig und würden nie aufgeben. Besonders auf die Rückraumschützen Yannic Oral und Felix Wiederhöft müsse man achten.​

Bei der TG Schömberg ist der Start in die Verbandsliga besser verlaufen. Nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger musste Coach René Wismar einen Umbruch vollziehen und mit einem runderneuerten Kader in die Saison gehen. Auf den überzeugenden 31:27-Heimsieg gegen den HSC Radolfzell folgte eine knappe 29:30-Niederlage bei der HSG Rottweil. Wismar zieht ein erstes Fazit.

„2:2-Punkte zum Start sind okay. Unsere Neuzugänge sind super aufgenommen worden und werden im Laufe der Saison sicher noch besser mit den anderen harmonieren. Da mache ich mir nicht viel Sorgen, das sind alles klasse Jungs, die alle Qualität haben.“ Jason Ilitsch, Schömbergs Neuzugang und ehemalige Drittligaspieler des VfL Pfullingen, brillierte im letzten Spiel mit elf Toren, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Vor ihrem Heimpublikum wollen die Stauseestädter am Samstag gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Beide Handball-Mannschaften aus dem Zollernalbkreis gehen optimistisch in die kommenden Wochen. Nach erst zwei absolvierten Spieltagen lässt sich bekanntlich auch noch lange nicht herauskristallisieren, wo die Reise am Ende für beide Vereine hingehen wird.