TSG Balingen und die Corona-Hilfe: TSG-Chef Eugen Straubinger gibt Entwarnung

Der Vorsitzende der TSG Balingen, Eugen Straubinger, äußert sich zur aktuellen Problematik.
Eibner/Andreas Ulmer- TSG Balingen muss 125.000 Euro Corona-Hilfe an die L-Bank zurückzahlen.
- Vereinschef Eugen Straubinger sieht keinen Imageschaden und verweist auf sauberes Vorgehen.
- Die Rückzahlung ist im Budget eingeplant, ein Verfahren zur verträglichen Tilgung läuft.
- Sportlich bleibt der Kurs sparsam – Fokus auf eigenen Nachwuchs und keine teuren Transfers.
- Ziel fürs Spiel gegen 1. CfR Pforzheim: die positive Entwicklung fortsetzen und punkten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
125.000 Euro muss die TSG Balingen an die L-Bank an Corona-Hilfe zurückzahlen. Doch welche Auswirkungen hat das auf den Verein und vor allem auf den sportlichen Kurs? Wir haben beim TSG-Vorsitzenden Eugen Straubinger nachgefragt.
Herausforderung meistern
Die TSG Balingen ist der Verein der Herzen im Zollernalbkreis. Auf die Frage, ob TSG-Chef Eugen Straubinger sich Sorgen um das Image des Vereins mache, sagte er: „Ganz klar nein. Wir haben das so sauber abgewickelt damals in der Corona-Zeit, wie jeder Betrieb, Kleinbetrieb, Schausteller und was es da alles gibt. Die Fans müssen sich keine Sorgen machen. Wir haben positive Ergebnisse vorzuweisen.“
Auf die Frage, ob die anstehenden Rückzahlungen Auswirkungen auf den aktuellen Etat der TSG Balingen hätten, antwortet Straubinger: „Wir haben das bei der letzten Mitgliederversammlung thematisiert und haben das auch in das Budget eingerechnet. Die Rückzahlung ist eingeplant. Es ist auch ein laufendes Verfahren mit der L-Bank, wo es drum geht, wie wir das verträglich zurückzahlen können.
Sparkurs verordnet
Das bedeutet nun für den sportlichen Kurs? „Das hat keine Bedeutung. Wir haben eine wirtschaftliche Planung gemacht. Wir haben uns schon einen Sparkurs verordnet. Wir haben keine Spieler geholt, die uns viel Geld kosten würden, können nur bestehen, wenn wir den eigenen Nachwuchs fördern, alles andere können wir nicht finanzieren. Es wird ein vernünftiger Sparkurs gefahren bei der TSG.“
Der Bezirksvorsitzende Zollern/Schwarzwald des Württembergischen Fußballverbands (WFV), Markus Kiekbusch, erklärt, dass der Verband in den Fall um die Rückzahlung der Corona-Hilfen durch die TSG Balingen nicht involviert ist.
Positive Entwicklung
Die Fans dürfen sich aber trotzdem auf das nächste Spiel gegen 1. CfR Pforzheim freuen? Straubinger: „Aber natürlich. Ich hoffe, dass wir die positive Entwicklung mit der jungen Mannschaft fortsetzen können. Unser Ziel ist es beim schweren Auswärtsspiel in Pforzheim zu punkten. Es ist absolut nicht so, dass wir gleich wieder den Aufstieg anstreben. Wir haben gesagt, es gibt ein Jahr der Konsolidierung. Wir wollen mit jungen Spielern in eine gute Zukunft starten.“
