Talente der Leichtathletik: Sina Stoll holt Bronze im Hochsprung

Sina Stoll (TB Tailfingen) überzeugte bei der DM.
Kara- Drei Athletinnen aus dem Zollernalbkreis starten bei DM in Sindelfingen.
- Sina Stoll (TB Tailfingen) holt Bronze im Hochsprung mit 1,78 m.
- Jule Trickel (TV Weilstetten) 18. über 60 m Hürden in 8,91 s; Speer Platz 8 (38,72 m).
- Larissa Klumpp (TSG Balingen) über 200 m in 26,05 s auf Rang 44.
- Jannis Gartmann gewinnt mit der 4x200-m-Staffel Bronze; 200 m in 22,46 s (Platz 22).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 im Glaspalast sowie die Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U18 und Aktiven im Floschenstadion fanden in Sindelfingen statt.
Mit Larissa Klumpp (TSG Balingen), Sina Stoll (TB Tailfingen) und Jule Trickel (TV Weilstetten) konnten sich drei Athletinnen aus dem Zollernalbkreis qualifizieren.
Klumpp hinter Saisonbestzeit
Larissa Klumpp war nach einem Infekt noch nicht wieder ganz fit. Sie blieb über die 200 Meter der wU20 etwas hinter ihrer Saisonbestzeit und den eigenen Erwartungen zurück. Als 61. der Meldeliste angereist, platzierte sie sich am Ende auf Rang 44 mit 26,05 Sekunden, dennoch ein respektables Resultat für die Nachwuchssprinterin.
Jule Trickel machte sich aufgrund der bisherigen Hallenleistungen berechtigte Hoffnung, auf eine gute Zeit und den Einzug ins Halbfinale über 60 Meter Hürden der wU20. 40 Hürdenläuferinnen traten in fünf Vorläufen an. Nach einem verhaltenen Start in ihrem Vorlauf fand sie nach der ersten Hürde gut ins Rennen und hielt sich an der zweiten und dritten Hürde in den Top 3.
Zwei Hundertstel entscheiden
Trickel touchierte allerdings die vierte und fünfte Hürde, was Tempo kostete, sodass sie nicht voll durchziehen konnte. Mit 8,91 Sekunden stellte sie ihre Saisonbestzeit ein, erreichte aber nicht die angestrebte Zeit von 8,80 Sekunde und verpasste gerade mal um zwei hundertstel Sekunden das Halbfinale. Im Endklassement wurde sie 18., war aber beste Läuferin aus Baden-Württemberg.
Bei Temperaturen um die zehn Grad ging es für Trickel noch zum Speerwurf. Die TVW-Athletin begann mit einem soliden Wurf auf 36,70 Meter und konnte sich im weiteren Wettkampf über 37,69 auf 38,26 Meter steigern. Mit dieser Weite qualifizierte sie sich als Achte für den Endkampf der besten Acht. Im vierten Versuch steigerte sie sich auf 38,72 Meter. Mit dieser guten Leistung schloss sie den Wettkampf als Achte bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften ab, ein Erfolg für sie als Siebenkämpferin unter lauter Spezialistinnen.
Sina Stoll stellte sich dem Feld der elf Hochspringerinnen und galt im Vorfeld mit ihrer Saisonbestleistung von 1,83 Meter als Favoritin und Goldanwärterin. Sie stieg bei 1,64 Meter ein und übersprang diese und die 1,68 Meter im ersten Versuch. Über 1,72 Meter benötigte sie einen zweiten Versuch.
1,78 Meter im ersten Versuch
Dies war wie ein Weckruf für sie und sie sprang dann 1,75 Meter und 1,78 Meter jeweils im ersten Versuch. Bei 1,81 Meter waren dann noch drei Springerinnen im Wettbewerb. Schließlich war diese Höhe für sie an diesem Tag zu hoch, aber die zwei Konkurrentinnen übersprangen diese. So musste sie sich mit dem Bronzerang zufriedengeben, trotzdem ein toller Erfolg, drittbeste Hochspringerin unter dem Hallendach der wU20 in Deutschland.
Der Weilstetter Jannis Gartmann, der seit dieser Saison für den Vfl Sindelfingen startet, konnte sich in der 4x200 Meter Staffel die Bronzemedaille erlaufen. Über die 200 Meter blieb er in 22,46 Sekunden als 22. hinter seinen Erwartungen zurück.
