Schwenninger Wild Wings gegen Krefeld
: Mann des Abends: Alex Karachun mit dem entscheidenden Doppelpack

Die Wild Wings bezwingen Krefeld in der DEL nach einer großen kämpferischen Leistung zum sehr wichtigen 4:3 nach Verlängerung.
Von
Michael Bundesmann
VS-Schwenningen
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SERC Schwenninger Wild Wings (blau) - Krefeld (weiss), v.l. 32 KRE Juha Jatkol, Alexander Karachun (47) Sturm SERC Wild Wings + 71 KRE Yannick Proske

Unglaublich: Alex Karachun (Mitte) brachte sein Team mit dem 3:3 in die Verlängerung und sorgte wenig später für die Entscheidung.

Roland Sigwart Photographie
  • Schwenningen schlägt Krefeld 4:3 nach Verlängerung – entscheidend trifft Alex Karachun doppelt.
  • Karachun erzwingt 67 Sekunden vor Schluss das 3:3 und markiert nach 123 Sekunden Overtime das 4:3.
  • Spielverlauf: 1:0 Platzer, 1:1 Varone, 2:1 Valk, Krefeld dreht durch Payerl auf 2:3, dann Ausgleich.
  • Im Tor standen Joacim Eriksson und Juha Jatkola. 4384 Zuschauer sahen ein intensives Match.
  • Karachun dankt Technik-Trainer Kevin Richter und blickt auf die Pause, die dem Team guttun soll.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Wild Wings haben ihr letztes Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause daheim gegen Krefeld am Sonntagnachmittag verdient mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Spektakulär war am Ende der Auftritt von Alex Karachun mit seinen beiden entscheidenden Treffern.

Die Nummer 47 bedankte sich anschließend auch bei seinem Technik-Trainer Kevin Richter: „Er hat seinen Anteil an den beiden Toren. Ich freue mich, aber wir hätten natürlich gerne die drei Punkte gehabt. Nach der Pause wollen wir zeigen, dass wir mehr können. Die Pause wird uns guttun.“

Die Ausgangslage

Bei den Schwenningern gab es – im Vergleich zur 2:4-Niederlage am Freitag in Iserlohn – keine personellen Veränderungen. Im Tor stand Joacim Eriksson. Für die Wild Wings galt es natürlich auch, die 0:6-Klatsche vom Mittwoch wettzumachen.

Die Krefelder hatten am Freitagabend daheim mit 0:4 gegen Köln verloren und peilten gegen die Neckarstädter den dritten Saisonsieg im dritten Spiel an. Im Tor stand Juha Jatkola.

Der Kapitän macht das 1:0

Beide Teams zeigten ein erstes gutes Drittel – mit viel Tempo und vielen Toraktionen beiderseits. Eriksson und Jatkola hielten gut. Den Schwenningern war von Beginn an klar anzumerken, dass sie mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen wollten.

In der 15. Minute gingen die Schwenninger – bei Vier-gegen-Vier – nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Philip Feist hatte per Querpass seinem Kapitän Kyle Platzer aufgelegt, der erfolgreich abschloss.

In der ersten Drittelspause sagte Krefelds Yannick Proske deutlich: „Beide Mannschaften schenken sich nicht. Das Spiel ist sehr intensiv. Wir müssen unsere Chancen besser nutzen.“

Sehenswerter Valk-Treffer

Im Mittelabschnitt lieferten sich beide Teams weiterhin ein enges Match. Curtis Valk musste für vier Minuten auf die Strafbank. Die Wild Wings hätten fast das Unterzahlspiel gut vertedigt, aber kurz vor dem Ende glichen sie durch Phil Varone (25.) zum 1:1 aus. Dann hatte Valk aber seinen großen Auftritt. Nach toller Vorarbeit von Kyle Platzer brach Schwenningens Nummer 14 auf der linken Angriffsseite durch und schoss – sehenswert – die Scheibe unter die Latte des Gästegehäuses.

Nur eine Minute später hatte Philip Feist Pech, als Krefeld-Keeper Juha Jatkola die Scheibe gerade noch von der Linie fischte. Mit dem 2:1 für die Wild Wings ging es in das Schlussdrittel.

Curtis Valk freute sich über seinen Treffer: „Das gibt mir ein sehr schönes Gefühl. Ich habe der Mannschaft nach meiner Strafe was geschuldet. Wir müssen unser Spiel weiterhin einfach halten und unsere Emotionen in einem sicherlich engen letzten Drittel im Griff haben. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns.“

Krefeld wendet das Blatt

Im Schlussabschnitt nutzten die Rheinländer in der 44. Minute ein Überzahlspiel durch den Treffer von Adam Payerl zum 2:2 ausgleich und legten sogar nach – 3:2 durch erneut Payerl nach. Acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erhielten die Wild Wings ein Powerplay, konnten dieses aber nicht nutzen.

Es wurde brutal spannend in der Crunchtime. Platzer und Feist vergaben gute Chancen. 67 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bebte die Helios Arena – hochverdient schafften die Wild Wings das 3:3 durch Alex Karachun.

Es ging in die Verlängerung. Nach 123 Sekunden war Karachun erneut zur Stelle mit diesem eminent wichtigen 4:3-Sieg.

Statistik

Wild Wings – Krefeld 4:3 n.V. (1:0, 1:1, 1:2 – 1:0),
Tore: 1:0 Platzer (14:34/4:4 – Assists: Feist, Trivellato), 2:1 Varone (24:11/5:4 – Payerl, Percy), 2:1 Valk (30:21 – Platzer, Trivellato), 2:2 Payerl (43:30/5:4 – Santos, Vandane), 2:3 Payerl (45:15 – Suess, 3:3 Karachun (58:53/6:5 – Valk, Schemitsch) – 4:3 Karachun (62:03 – Valk). 
Strafen: Wild Wings:10  – Krefeld: 4.
Schiedsrichter: Hinterdobler/Schrader.
Zuschauer: 4384.