Schlappe in der Eishockey-Landesliga: Balinger Eisbären beißen sich an Hügelsheim die Zähne aus

Bully vor dem Balinger Gehäuse und Eisbären-Goalie Julius Schwarz.
Steffen Maier- Hügelsheim siegt in Balingen 7:0, das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nur bedingt.
- Beide Teams starten stark, Keränen trifft früh zum 1:0, Balingens Goalie hält mehrfach stark.
- Im zweiten Drittel dominieren die Eisbären phasenweise, Chancen bleiben jedoch ungenutzt.
- Wiesner erhöht in Minute 31 auf 2:0 – im Schlussdrittel folgen fünf weitere Treffer.
- Fans würdigen Leistung trotz Niederlage, Coach Kasik lobt Team und blickt aufs nächste Spiel in Mannheim.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die zahlreichen Zuschauer bekamen von Beginn an die erwartete Partie auf hohem Niveau zu sehen. Beide Teams agierten mit ordentlich Dampf, Engagement und Tempo. Die Eisbären von Coach Petr Kasik erspielten sich wie die „Rhinos“ gute Möglichkeiten, beide Teams standen allerdings stabil und kompakt in der Abwehr.
In der 8. Spielminute gelang den Gästen die Führung durch Liga-Topscorer Ville Keränen. Die Rhinos bauten in der Folge enormen Druck in der Offensive aus, gegen den sich die Eisbären immer wieder nur durch Befreiungsschläge zu wehren wussten. Zudem stand Goalie Julius Schwarz sicher. Selbst scheiterten die Balinger mehrmals trotz teils bester Chancen am gegnerischen Goalie Maurice Hempel, der einen Sahnetag erwischt hatte. Kurz vor dem ersten Pausenpfiff gab es die erste Strafzeit gegen die Eisbären – wegen einer Lappalie, und nach einem überharten Einsteigen eines Hügelsheimers gegen Balingens Captain Fabian Krause, das zum Ärger der Eisbären ungeahndet blieb.

Eisbären-Captain Fabian Krause (li.) im Zweikampf mit dem Hügelsheimer Topscorer Ville Keränen.
Steffen MaierKaum hatten die Hausherren die Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels überstanden, übernahmen sie das Ruder. In diesen zweiten 20 Minuten zeigten die Balinger, allen vorneweg die Nachwuchsspieler, ihre bisher beste Leistung in dieser Saison: Sie traten bissig, energisch, für den Gegner einfach eklig auf, ließen die Hügelsheimer nicht zur Entfaltung kommen und kreierten ihrerseits gute Chancen – allein: Den Eisbären fehlte der letzte Schluck Zielwasser, der Puck wollte einfach nicht am „Rhinos“-Goalie vorbei. Als die Gäste dann zu einer Möglichkeit kamen, nutzten sie diese eiskalt in der 31. Minute durch Leon Wiesner zum 2:0. Bis zum Drittelende agierten die Balinger weiter stark, ohne aber dass Zählbares heraussprang.
Gäste legen fünf Treffer nach
Aus der zweiten Pause starteten die Hügelsheimer eiskalt – und trafen nach etwas mehr als einer Minute durch Wiesner zum dritten Mal. Nur drei Minuten später legte erneut Keränen den vierten Treffer nach – damit hatten die Gäste den Eisbären quasi den Zahn gezogen. In den letzten vier Spielminuten trafen sie weitere drei Mal. Dass die Balinger trotz des eindeutigen Ergebnisses ansprechendes Eishockey auf hohem Niveau gezeigt hatten, erkannte der Gegner an – und die Fans erkannten es ebenso: Statt Frust wegen der 0:7-Packung zu schieben, forderten sie die Mannschaft um Captain Krause sogar zu einer Ehrenrunde auf und besangen sie.
Coach Kasik sagte anschließend in der Kabine, die Mannschaft habe keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Wir haben bis auf die letzten zehn Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt, daran wollen und müssen wir im nächsten Spiel anknüpfen.“ Die nächste Partie findet für die Balinger, die nach vier Spielen sechs Punkte auf der Habenseite verbuchen, auswärts statt: Am kommenden Samstag, 7. November, geht es nach Mannheim, zum Tabellenschlusslicht: Aus ihren vier bisherigen Spielen konnten die Mad Dogs keinen Punkt holen.