Nicht mehr HSV Hamburg
: Warum der erste HBW-Gegner seinen Namen geändert hat

Am 30. August ist es soweit: Der HBW Balingen-Weilstetten absolviert sein erstes Spiel in der Bundesliga. Der Gegner aus Hamburg hat sich am Donnerstag einen neuen Namen verpasst. Das steckt dahinter.
Von
Felix Paschke
Hamburg
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Neues Logo, neuer Name: Die Hamburger Handballer gehen künftig als Handball Club Hamburg in der Bundesliga an den Start.

Neues Logo, neuer Name: Die Hamburger Handballer gehen künftig als Handball Club Hamburg in der Bundesliga an den Start.

Stefan Flomm/dpa
  • Hamburgs Handballer heißen jetzt Handball Club Hamburg und treten mit neuem Logo an.
  • Der frühere Name HSVH wurde abgelegt – der Verein betont seine Eigenständigkeit.
  • Hintergrund: Man spielte lange unter der HSV-Raute, gehörte aber nie zum Hamburger SV.
  • Präsident Niklas Weller und Geschäftsführer Johannes Bitter sprechen von Klarheit.
  • Erstes Pflichtspiel als HCH am 23. August im DHB-Pokal, Bundesliga-Start eine Woche später.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als Spieler hat Matti Flohr auf Vereinsebene fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Der heutige Trainer des HBW Balingen-Weilstetten wurde Deutscher Meister (2011), holte die Champions League (2013), zweimal den DHB-Pokal (2006 und 2010) sowie den Europapokal der Pokalsieger (2007). All diese Triumphe feierte er mit dem Handball Sport Verein Hamburg.

Der Name – kurz: HSVH – klingt ähnlich wie der der Fußballer der Hansestadt, hat jedoch streng genommen wenig mit dem Hamburger SV (HSV) zu tun. Seit Donnerstag ist der Name der Handballer nun Geschichte, ab sofort gehen die Hamburger als Handball Club Hamburg (HCH) an den Start.

„Mit dem neuen Namen vollzieht der Verein zugleich eine bewusste Emanzipation“, schreiben die Hamburger auf ihrer Homepage. Denn viele Jahre lang spielte man unter der Raute des prestigeträchtigen HSV. Gesellschaftsrechtlich gehörte man aber nie zum Hamburger SV, so der HCH.

Eigenständiger Verein mit eigenem Namen

Daher will man sich nun auch mit Namen und Logo als eigenständiger Verein zeigen. „Handball Club Hamburg, dieser Name gehört uns, ganz allein. Unser Name ist nicht mehr der HSVH. Mit dem neuen Namen und der klaren Ausrichtung schlagen wir sichtbar ein neues Kapitel auf“, sagt Vereinspräsident Niklas Weller.

„Für unsere Mannschaft, für den ganzen Verein und für alle, die mit uns den Handball in dieser Stadt leben und lieben, ist der neue Name ein Stück Klarheit“, sagt auch HCH-Geschäftsführer Johannes Bitter, der lange Jahre zusammen mit Flohr für die Hamburger auf der Platte stand.

Erstes Bundesliga-Spiel als HCH beim HBW Balingen-Weilstetten

Das erste Pflichtspiel unter dem neuen Namen absolvieren die Hamburger am 23. August im DHB-Pokal beim Drittligisten MTV Braunschweig. Eine Woche später geht’s dann auch in der Bundesliga wieder los. Der HC Hamburg ist dann zu Gast beim HBW Balingen-Weilstetten.