Mehrkampf Filderstadt
: Kleinschrodt holt zwei Titel und stellt neuen Vereinsrekord auf

Beim Mehrkampfmeeting in Filderstadt hat David Kleinschrodt von der LG Steinlach-Zollern zwei Landestitel gewonnen und seine starke Form mit einer erneuten WM-Norm bestätigt.
Von
Giovanni De Nitto
Filderstadt
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Zwei Titel und neuer Vereinsrekord: David Kleinschrodt von der LG Steinlach-Zollern hat beim Mehrkampfmeeting in Filderstadt überzeugt.

Zwei Titel und neuer Vereinsrekord: David Kleinschrodt von der LG Steinlach-Zollern hat beim Mehrkampfmeeting in Filderstadt überzeugt.

Verein
  • David Kleinschrodt gewinnt in Filderstadt den U20-Fünf- und Zehnkampf für LG Steinlach-Zollern.
  • Im Fünfkampf holte er 3.841 Punkte – stark im Weitsprung, Hochsprung und über 400 Meter.
  • Zehnkampf: Vereinsrekord auf 7.349 Punkte verbessert – PB im Diskus, Hürden stark, Stabhoch bremste.
  • WM-Norm erneut erfüllt, als Vierter der deutschen Rangliste nur Ersatzplatz wegen Limit pro Nation.
  • Leonie Schinko mit Comeback auf Platz drei im Siebenkampf; Letizia Keller zeigt stabile Entwicklung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Internationalen Junioren-Mehrkampfmeeting in Filderstadt sorgte David Kleinschrodt von der LG Steinlach-Zollern für die herausragenden Ergebnisse aus Vereinssicht. Der U20-Athlet gewann sowohl den baden-württembergischen Meistertitel im Fünfkampf als auch im Zehnkampf und erfüllte zum zweiten Mal die Norm für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene (USA).

Im Fünfkampf setzte sich Kleinschrodt mit 3.841 Punkten durch. Besonders überzeugte er dabei mit 6,94 Metern im Weitsprung trotz starken Gegenwindes, 1,92 Metern im Hochsprung und 50,26 Sekunden über 400 Meter.

Vereinsrekord im Zehnkampf erneut verbessert

Im Zehnkampf steigerte er anschließend seinen erst wenige Wochen zuvor in Ulm aufgestellten Vereinsrekord erneut auf 7.349 Punkte. Der zweite Wettkampftag begann mit starken 14,58 Sekunden über 110 Meter Hürden. Im Diskuswurf stellte Kleinschrodt mit 41,49 Metern zudem eine neue persönliche Bestleistung auf. Als Knackpunkt erwies sich der Stabhochsprung, bei dem er nach sicher übersprungenen 3,90 Metern an 4,00 Metern scheiterte. Die dort verlorenen Punkte hätten im engen Rennen um die deutschen WM-Startplätze möglicherweise den Ausschlag gegeben. Mit 52,60 Metern im Speerwurf kämpfte er sich anschließend eindrucksvoll zurück.

WM-Norm erfüllt aber nur Ersatzplatz

Trotz Vereinsrekord und erfüllter WM-Norm blieb Kleinschrodt als Vierter der deutschen Qualifikationsrangliste nur die Rolle des Ersatzathleten, da pro Nation lediglich zwei Starter zugelassen werden.

Schinko mit gelungenem Comeback

Einen gelungenen Wiedereinstieg nach Rückenproblemen feierte Leonie Schinko. Die U23-Athletin belegte mit 5.175 Punkten Rang drei im Siebenkampf. Nach eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten der vergangenen Monate stand dabei vor allem die erfolgreiche Rückkehr in einen kompletten Mehrkampf im Vordergrund.

Keller zeigt solide Entwicklung

Auch Letizia Keller absolvierte einen soliden Siebenkampf. Besonders erfreulich verlief für die U20-Athletin der Hochsprung, bei dem sie die Anfangshöhen souverän meisterte und 1,38 Meter übersprang. Die gewonnene Sicherheit in dieser Disziplin und der insgesamt deutlich stabilere Wettkampfverlauf dürfen als positives Signal für die weitere Saison gewertet werden.