Letztes Heimspiel in der Regionalliga: Handballer der HSG Albstadt können großen Step vollziehen

Die HSG Albstadt will sich in ihrem letzten Heimspiel der Saison keine Blöße geben.
Kara- HSG Albstadt bestreitet ihr letztes Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TV Neuhausen/Erms.
- Mit zwei Siegen gegen Neuhausen und in Waiblingen winkt Platz zwei und der Schritt Richtung 3. Liga.
- TSB Schwäbisch Gmünd ist nach einem 31:29 in Neuhausen Meister, Blaustein und Plochingen steigen ab.
- Neuhausen stabilisierte sich nach Trainerwechsel zu Toni Lutter – 13 Punkte aus zwölf Spielen.
- HSG-Coach Wendel erwartet ein „Do or Die“-Spiel, das Hinspiel gewann Albstadt 35:26.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die ersten Entscheidungen in der Regionalliga Baden-Württemberg stehen fest. Der TSB Schwäbisch Gmünd sicherte sich in der Vorwoche mit einem 31:29-Auswärtssieg beim TV Neuhausen/Erms zwei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga. Um Platz zwei kämpfen mit der HSG Albstadt noch weitere vier Mannschaften.
Die besten Karten um den Sprung in Deutschlands dritthöchste Spielklasse, haben die Albstädter aber selbst in der Hand. Mit zwei Siegen gegen Neuhausen und in Waiblingen hätte man dieses Unterfangen erfolgreich in die Tat umgesetzt. Mit dem TSV 1899 Blaustein und dem TV Plochingen stehen die Absteiger in die Oberliga fest.
Schwarz-Rote haben es in eigener Hand
Auf die Handballer der HSG Albstadt wartet nach dem 42:28-Kantersieg in der Vorwoche beim Absteiger TSV 1899 Blaustein das nächste Endspiel. Im letzten Ligaspiel vor heimischem Publikum erwarten die Schützlinge von Cheftrainer Andreas Wendel den abstiegsbedrohten TV Neuhausen/Erms. Die Gäste aus dem Metzinger Stadtteil haben eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich. Mit 20:36-Punkten kämpfen die Gäste gegen den direkten Tabellennachbarn und Drittletzten MTG Wangen (18:38) um den Klassenverbleib.
Es rumpelte gewaltig beim TV Neuhausen/Erms über die Winterpause. Die Gräben zwischen dem damaligen Trainer Mike Leibssle und der sportlichen Leitung waren tief. Obwohl die Trennung nach der Saison schon feststand, kam das tatsächliche Ende als Trainer der ersten Mannschaft für Leibssle früher als gedacht. Die Gesetzmäßigkeiten des Sports haben Mitte Januar des Vorjahres auch im Ermstal gegriffen und Co-Trainer Toni Lutter stieg vom Co- zum Cheftrainer auf. Der Wechsel auf der Kommandobrücke sollte das Ruder im Abstiegskampf noch einmal herumreißen. Seither konnte man wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und regelmäßig Punkte einsammeln.
Gäste sind nicht zu unterschätzen
In zwölf Spielen holte Neu-Trainer Lutter stolze 13 Punkte. Darunter gab es überraschende Auswärtserfolge in Ostfildern, Waiblingen und Heddesheim, noch dazu schlug man vor heimischen Publikum den Aufstiegskandidaten TSV 1866 Weinsberg. Auch in der Vorwoche war man gegen den TSB Schwäbisch Gmünd, der sein Meisterstück perfekt machte, komplett ebenbürtig. Es war kein Unterschied zu erkennen, welches Team aufsteigen kann und welche Mannschaft noch um den Klassenerhalt kämpft.
Neuhausen verlangte den „Jets“, die mit großer Fanschar sich auf den Weg in die Hofbühlhalle machten, alles ab. Nach intensivem Kampf setzten sich die Gäste mit 31:29-Erfolg durch und konnten vorzeitig die Meisterschaft feiern. In Albstadt ist man, ob der neu entwickelten Stärke des ehemaligen Bundesligisten aus dem Ermstal gewarnt. Sicherlich sind die Neuhäuser besser in Form, als noch beim 35:26-Hinspielsieg der HSG. „Beide Mannschaften müssen unbedingt gewinnen. Das wird ein „Do or Die“-Spiel“, ist sich HSG-Coach Wendel sicher.
