Landesliga-Relegation: Balingen Falcons verlieren gegen BBU Ulm – Hoffnung auf Aufstieg lebt weiter

Die TSG Balingen Falcons und Head Coach Bülent Veznikli haben, nach der Niederlage gegen Ulm, den vorzeitigen Aufstieg in die Basketball-Landesliga verpasst.
Kara- Balingen verliert in Ulm mit 63:71 und verpasst den vorzeitigen Landesliga-Aufstieg.
- Entscheidung fällt im letzten Relegationsspiel – Aufstiegschance bleibt bestehen.
- Schwache erste Halbzeit: viele Offensiv-Rebounds für Ulm und wenig Treffer aus der Distanz.
- Schlussviertel mit 29 Punkten bringt Aufholjagd, doch der Rückstand bleibt.
- Szenario: Verliert Ulm gegen Ravensburg, wahrt Balingen im Dreiervergleich die Aufstiegschance.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die TSG Balingen Falcons haben den vorzeitigen Aufstieg in die Basketball-Landesliga verpasst. Nach dem gelungenen Auftakt in die Aufstiegsrelegation mit dem überzeugenden 86:68-Heimsieg gegen Ravensburg musste sich der Bezirksliga-Vizemeister auswärts beim BBU 01 Ulm IV mit 63:71 (10:12, 13:23, 11:16, 29:20) geschlagen geben. Damit bleibt die Entscheidung um den Aufstieg spannend bis zum letzten Relegationsspiel.
Falcons verpassen Matchball
„Wir konnten unseren Matchplan und vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, leider nicht konsequent umsetzen“, bilanzierte Falcons-Head-Coach Bülent Veznikli nach der Partie. Im Allianz Court in Neu-Ulm entwickelte sich von Beginn an eine intensive und körperbetonte Begegnung auf gutem Landesliga-Niveau. Beide Teams schenkten sich nichts, doch vor allem in den ersten beiden Vierteln hatten die Gäste aus Balingen Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden.
Wurfpech und Rebounds kosten Falcons den Sieg
„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen. Teilweise haben die Ulmer zweite und sogar dritte Wurfchancen bekommen – das hat uns wehgetan“, erklärte Veznikli. Trotz einer insgesamt stabilen Defensivleistung fehlte den Falcons offensiv die nötige Treffsicherheit. Vor allem aus der Mitteldistanz und jenseits der Dreierlinie wollte der Ball in den ersten beiden Vierteln nur selten den Weg durch den Ring finden.
„Defensiv haben wir eine gute Leistung abgerufen. Aber offensiv mussten wir uns unsere Punkte hart unter dem Korb erarbeiten. Die Würfe aus der Distanz sind einfach nicht gefallen“, so der Falcons-Coach. Erschwerend kam hinzu, dass Ulm mit einer disziplinierten Zonenverteidigung agierte und Balingen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwang. So gerieten die Gäste bis zur Halbzeit zunehmend ins Hintertreffen.
Schlussphase der Falcons
Nach dem Seitenwechsel fanden die Falcons besser ins Spiel und konnten die Partie offener gestalten. Zwar blieb die Offensive weiterhin fehleranfällig, doch Balingen hielt nun kämpferisch dagegen und ließ sich nicht abschütteln.Im Schlussviertel drehten die Kreisstädter dann noch einmal auf und erzielten starke 29 Punkte. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät, um das Spiel noch zu drehen.
„Das Spiel war sehr athletisch und physisch, insgesamt auf absolut landesligatauglichem Niveau. Die Jungs haben dagegengehalten und bis zum Schluss gekämpft. Am Ende hat uns einfach auch das Wurfglück gefehlt“, resümierte Veznikli. Damit müssen die Korbjäger aus der Kreisstadt nun abwarten und auf Schützenhilfe hoffen. Sollte Ulm im abschließenden Relegationsspiel gegen Ravensburg verlieren, hätten die Falcons im Dreiervergleich weiterhin die Chance auf den Aufstieg in die Landesliga.
Spiel-Statistik
TSG Balingen Falcons: S. Bechtle (21 Punkte), Cetintas (19), Kirschbaum (11), Raible (6), Gummels (2), Ndong (2), Ayvaz (1), Lohner (1), F. Bechtle, Dumancic, Fuoß, Scheuring.

