Köln Triathlon 2026
: Drei LSGZ-Athleten meistern den Triathlon im Herzen von Köln

Drei Athleten der LG Steinlach-Zollern gehen beim Kölner Triathlon an den Start. Jochen Kienle überzeugt in der M55, Julia Goppel bleibt unter sechs Stunden und Lena Reitemann gelingt ein starkes Debüt auf der Olympischen Distanz.
Von
red/gio
Köln
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Triathlon im Angesicht des Doms: Julia Goppel und Jochen Kienle (re. oben) und Lena Reitemann (li) waren von der LG Steinlach-Zollern dabei.

Triathlon im Angesicht des Doms: Julia Goppel und Jochen Kienle (rechts oben) sowie Lena Reitemann (links) waren für die LG Steinlach-Zollern am Start.

Verein/LGSZ
  • Drei LGSZ-Athleten starten beim Kölner Triathlon, Kulisse ist der Dom und die Hohenzollernbrücke.
  • Jochen Kienle: 2,6 km Schwimmen in 34 Min, 87 km Rad in 2:48 Std, Lauf 1:39 Std – Gesamt 5:09 Std.
  • Er wurde 464. von 830 und 17. in M55, verlor auf dem Rad viele Plätze und holte sie im Lauf zurück.
  • Julia Goppel blieb mit 5:57 Std unter sechs Stunden: Schwimmen 41 Min, Rad 3:02 Std, Lauf 2:00 Std.
  • Debüt von Lena Reitemann auf Olympischer Distanz: 2:42 Std und Platz 5 in W25 nach starkem Lauf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Kölner Dom war für 4.200 Sportlerinnen und Sportler beim fünften Kölner Triathlon allgegenwärtig. Die 2,6 Kilometer lange Schwimmstrecke führte am Wahrzeichen vorbei, auf jeder Radrunde ging es zweimal am Dom entlang. Zum Abschluss führte die 19 Kilometer lange Laufstrecke über die Hohenzollernbrücke zum Wendepunkt direkt vor dem Dom.

Mit Julia Goppel und Jochen Kienle waren auch zwei Athleten der LG Steinlach-Zollern dabei. Nach der langen Trockenheit war zunächst unklar gewesen, ob das Schwimmen im Rhein überhaupt stattfinden konnte. Rechtzeitig einsetzender Regen entspannte die Situation. Bei bestem Wetter und guter Stimmung starteten die Teilnehmer in nach Altersklassen sortierten Wellen.

Kienle verliert auf dem Rad Plätze und holt sie beim Laufen zurück

Jochen Kienle bekam die starke Strömung des Rheins gleich zu spüren. Der 55-Jährige wäre am Schwimmausstieg beinahe vorbeigetrieben, Helfer im Wasser verhinderten ein Abtreiben. Die 2,6 Kilometer absolvierte Kienle deshalb in außergewöhnlichen 34 Minuten.

Auf dem Rad benötigte der LG-Athlet für die 87 Kilometer 2:48 Stunden. Angesichts der starken Konkurrenz verlor er dabei 172 Plätze. Beim abschließenden Lauf über vier Runden kämpfte sich Kienle jedoch wieder nach vorne und machte in 1:39 Stunden 83 Positionen gut.

Nach 5:09 Stunden erreichte Kienle als 464. von 830 Teilnehmern das Ziel. In der Altersklasse M55 belegte er unter 44 Startern den 17. Platz.

Goppel bleibt unter der Sechs-Stunden-Marke

Auch für Julia Goppel lief der Wettkampf nach Plan. Nach 41 Minuten stieg sie aus dem Rhein und absolvierte anschließend die 87 Kilometer auf dem Rad in 3:02 Stunden.

Für die 19 Kilometer lange Laufstrecke benötigte Goppel genau zwei Stunden. Nach insgesamt 5:57 Stunden blieb sie damit unter der angepeilten Sechs-Stunden-Marke.

Reitemann überzeugt

Für Lena Reitemann war der Wettkampf eine Premiere. Die Athletin, die sich erst in diesem Jahr der LG Steinlach-Zollern angeschlossen hat, hatte bislang kürzere Triathlon-Distanzen bestritten. In Köln wagte sie sich erstmals an die Olympische Distanz.

Auch bei diesem Wettbewerb sorgte die Strömung im Rhein für eine ungewöhnliche Schwimmdistanz von 2,2 Kilometern. Reitemann entstieg dem Wasser nach rund 25 Minuten und absolvierte die 46 Kilometer lange Radstrecke in 1:25 Stunden.

Beim abschließenden Lauf über rund zehn Kilometer legte die 25-Jährige noch einmal zu und machte zahlreiche Plätze gut. Nach insgesamt 2:42 Stunden erreichte Reitemann das Ziel und belegte in ihrer Altersklasse W25 den starken fünften Platz unter 83 Konkurrentinnen.