„Heute zählt nur das Ergebnis“
: TSG Balingen II feiert dank Eigentor den ersten Saisonsieg

Endlich ist der Knoten geplatzt! Die U23 der TSG Balingen gewinnt beim SKV Rutesheim mit 2:1 und beendet ihre Durststrecke. Nico Kieninger trifft zum Ausgleich, ein spätes Eigentor bringt die Entscheidung. Trainer Philipp Wolf kritisiert die Platzverhältnisse und spricht von einem spielerisch schwachen Auftritt.
Von
Matthias Jedele
Rutesheim
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GER, TSG Balingen Fussball II vs. Spfr Schwaebisch Hall, Fussball, Verbandsliga - Herren, 9. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 11.10.2026: Teamkreis TSG Balingen 2,

GER, TSG Balingen Fussball II vs. Spfr Schwaebisch Hall, Fussball, Verbandsliga - Herren, 9. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 11.10.2026

Foto: Eibner-Pressefoto/Sebastian Reese

Mit einer starken kämpferischen Teamleistung holen die Verbandsliga-Fußballer der TSG Balingen II den ersten Saisonsieg.

Archiv/Eibner/Sebastian Rees
  • TSG Balingen II gewann beim SKV Rutesheim 2:1 und holte den ersten Saisonsieg.
  • Der Rückstand fiel nach Ecke, Tobias Gebbert traf zum 1:0 für Rutesheim.
  • Nach der Pause glich Nico Kieninger nach Eckball in der 61. Minute aus.
  • Ein Eigentor von Alexander Grau nach Flanke von David Haas entschied in der 84. Minute.
  • Trainer Philipp Wolf kritisierte die „katastrophalen“ Platzverhältnisse – heute zählte nur das Ergebnis.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach zahlreichen Rückschlägen hat die zweite Mannschaft der TSG Balingen endlich ihren ersten Saisonsieg in der Verbandsliga eingefahren. Beim SKV Rutesheim setzte sich die U23 am Freitagabend mit 2:1 (0:1) durch. Dabei war der Erfolg weniger das Resultat einer spielerischen Glanzleistung als vielmehr ein hart erkämpfter Arbeitssieg unter schwierigen Bedingungen.

Katastrophale Platzverhältnisse

„Es war kein gutes Spiel, auch von uns nicht“, räumte TSG-Coach Philipp Wolf anschließend ein. Vor allem die Platzverhältnisse machten beiden Mannschaften zu schaffen. „Der Platz war eine Katastrophe. Man ist nur herumgerutscht, die Verletzungsgefahr war extrem hoch.“ Gleich zweimal musste Wolf verletzungsbedingt wechseln.

Entsprechend zerfahren verlief der erste Durchgang. Beide Teams leisteten sich zahlreiche Fehler, klare Torchancen blieben Mangelware. Rutesheim ließ zunächst eine Großchance liegen, ehe die Gastgeber nach einer Ecke doch noch in Führung gingen. Vorausgegangen war ein Fehlpass der Balinger, die sich spielerisch aus der eigenen Hälfte befreien wollten und dadurch den Eckball verursachten. Tobias Gebbert nutzte die anschließende Standardsituation in der 30. Minute zum 1:0.

Gäste erhöhen den Druck

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck. Der Ausgleich fiel ebenfalls nach einem Eckball. Gleich mehrfach landete der Ball im Strafraum bei einem anderen Spieler, ehe Nico Kieninger die Kugel schließlich vor die Füße bekam und in der 61. Minute zum 1:1 verwertete.

Danach entwickelte sich eine offene Begegnung mit wenigen zwingenden Möglichkeiten. Die Entscheidung fiel schließlich über die rechte Angriffsseite der Balinger. David Haas brachte eine Flanke in den Strafraum, Rutesheims Alexander Grau wollte klären und beförderte den Ball in der 84. Minute ins eigene Tor.

„Wir haben danach gesagt, dass es bei uns wohl so sein muss, dass jemand anderes das Siegtor für uns schießt“, erklärte Wolf mit einem Augenzwinkern. Schließlich hatte seine Mannschaft in den vergangenen Wochen zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt gelassen.

In der Schlussphase drängten die Gastgeber noch einmal auf den Ausgleich. Der Balinger Schlussmann musste noch ein, zwei Bälle entschärfen. Ernsthaft in Gefahr geriet der knappe Vorsprung aber nicht mehr.

„Am Ende waren wir einfach froh, dass das Spiel vorbei war“, gestand Wolf. Die schwierigen Bedingungen hätten beiden Mannschaften zugesetzt. Diesmal spielte die Leistung für den Trainer allerdings eine untergeordnete Rolle. „Heute zählt wirklich nur das Ergebnis. Und das haben wir positiv gestaltet. Jetzt haben wir endlich den ersten Dreier.“