Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga: Silas Bader und die TSG Balingen II sind besser als ihre Punkteausbeute

Silas Bader ist aktuell der beste Torschütze der U23 der TSG Balingen
Kara- TSG Balingen II empfängt am Sonntag um 14 Uhr die Sportfreunde Schwäbisch Hall.
- Führungsspieler Silas Bader sieht Potenzial und hält den Tabellenplatz für nicht aussagekräftig.
- Gegen Primus 1. Göppinger SV traf Bader als Joker – zuvor saß er aus taktischen Gründen auf der Bank.
- Im Heimspiel soll wieder offensiver gespielt werden, trotz starker Serie des Gegners bis zur ersten Niederlage.
- Bader trainiert mit der ersten Mannschaft und will sich über gute Leistungen in der U23 empfehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 23-jährige Spielgestalter und Torjäger in Personalunion erinnert sich noch gut an die Vorsaison. Da musste sich die neu formierte Mannschaft der TSG Balingen II zu Saisonbeginn auch erst finden. Danach spielte die Mannschaft von Trainer Philipp Wolf eine ausgezeichnete Landesliga-Saison.
In der Verbandsliga sind die Ansprüche natürlich nun höher. „Bei den jungen Spielern sehe ich sehr viel Potenzial. Sie brauchen einfach noch Zeit für ihre Entwicklung, gerade wenn es um die Härte im Zweikampf geht. Ich würde aber auch ganz klar sagen, dass der aktuelle Tabellenplatz nicht widerspiegelt, wie wir Fußball spielen“, schätzt Silas Bader die Lage ein.
Vorbildfunktion ist neu
Mit etwas Glück hätten also auch noch mehr Punkte drin sein können. „Wir sind auf einem guten Weg und ich denke, dass wir noch einige Punkte sammeln werden“, so Bader, der in die Rolle des Führungsspielers bei der U23 hineingewachsen ist. „Ich muss und will Vorbild für die 18-,19-Jährigen sein. Ich habe jetzt eine ganz andere Verantwortung. Ich bin jetzt nicht der Lauteste auf dem Platz. Ich schnappe mir eher mal einen zum Einzelgespräch.“
Silas Bader ist Führungsspieler und unverzichtbar in der Startelf. Ausgerechnet beim jüngsten Punktgewinn beim Primus 1. Göppinger SV saß der 23-Jährige auf der Bank: „Der Hintergrund war, dass wir hinten stabiler sein wollten und haben zusätzlich einen defensiven Mann eingebaut. Dadurch rutschte ich raus. Für den Spielverlauf war es dann gut, denn ich bin als Joker reingekommen und habe mein Tor gemacht.“ Und der taktische Ansatz von TSG-Coach Philipp Wolf ging auf.
20,5 Jahre im Schnitt
Im anstehenden Heimspiel gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall will man aber wieder zur offensiven Spielphilosophie zurückkehren. Gegen eine gestandene Verbandsligamannschaft wird es wieder eine schwere Aufgabe werden. Die Göppingen-Startelf hatte einen Altersdurchschnitt von 20,5 Jahren. Gegen Schwäbisch Gmünd wird er nur unwesentlich höher sein.
Philipp Wolf: „Schwäbisch Hall hat am vergangenen Wochenende seine erste Niederlage einstecken müssen, davor waren sie sieben Spiele ungeschlagen. Daran sieht man, was für eine Qualität der Gegner hat. Mit Alexander Aschauer haben die Sportfreunde einen gestandenen Oberliga-Torjäger dazubekommen. Wir wollen dennoch einen mutigen und aktiven Fußballs spielen.“
Im Blickfeld bleiben
Übrigens Silas Bader ist immer im Austausch mit der ersten Mannschaft gewesen und trainiert auch mit. Als Joker hat er seine Qualitäten zuletzt unter Beweis gestellt. „Ich respektiere die Situation, wie sie gerade ist, deshalb will ich mich weiter über gute Spiele in der zweiten Mannschaft für oben empfehlen.“ Silas Bader ist momentan völlig verletzungsfrei: „Ich fühle mich gut, fühle mich fit und habe Bock auf die Saison.“
