HBW Balingen-Weilstetten - MT Melsungen 26:27: Großer Kampf, keine Punkte: HBW verliert Handball-Krimi

Merlin Fuß (blaues Trikot) hatte mit seinem HBW Balingen Weilstetten gegen die MT Melsungen knapp das Nachsehen.
Eibner/Andreas Ulmer- HBW Balingen-Weilstetten verlor zuhause gegen MT Melsungen mit 26:27 nach engem Spiel.
- HBW startete besser und führte mehrfach, ging aber mit 12:13 in die Pause.
- Cupara parierte stark, Pöhle traf sicher per Siebenmeter, Stefansson war bei Melsungen auffällig.
- In der Schlussphase zog Melsungen auf 27:24 weg – HBW verkürzte, die Sirene stoppte den letzten Ballgewinn.
- Heinzelmann traf kurz vor Schluss zum 26:27, Zacharias eroberte den Ball, doch die Zeit war abgelaufen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Es war noch einmal alles möglich. Wenige Sekunden vor dem Ende verkürzte Tobias Heinzelmann auf 26:27, dann eroberte Lion Zacharias tatsächlich noch einmal den Ball. Doch zeitgleich ertönte die Schlusssirene. Der HBW Balingen-Weilstetten musste sich der MT Melsungen nach einem packenden Bundesliga-Duell mit 26:27 (12:13) geschlagen geben.
HBW startet gut
Dabei hatten die Gallier über weite Strecken durchaus Chancen auf mehr. Ohne Rechtsaußen Sascha Pfattheicher erwischten die Hausherren zunächst den besseren Start. Mex Raguse und Mischa Locher sorgten für das 2:0, ehe die Gäste ausglichen. Anschließend geriet der Spielfluss auf beiden Seiten ins Stocken. Technische Fehler und Ballverluste prägten die Anfangsphase. Nach gut sechseinhalb Minuten stand es erst 3:3.
Dann fand der HBW wieder besser in die Partie. Auch Vladimir Cupara setzte ein Ausrufezeichen. In der elften Minute parierte der serbische Schlussmann einen Siebenmeter, bei dem ihn der Melsunger Florian Dorsten am Kopf traf. Die Folge war eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Gäste. Merlin Fuß erhöhte im Gegenzug auf 5:3.
Die Gallier behaupteten zunächst ihren Vorsprung. Georg Pöhle traf vom Siebenmeterpunkt zum 8:5, doch die Nordhessen konnten einfach nicht abgeschüttelt werden. Zwar stellte Locher in der 24. Minute auf 10:8, anschließend kämpfte sich Melsungen jedoch zurück. Johannes Golla glich 64 Sekunden vor der Pause zum 12:12 aus. Kurz vor der Sirene drehte Stefansson die Partie endgültig. Mit einem 12:13-Rückstand ging der HBW in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel rückte HBW-Keeper Cupara erneut in den Mittelpunkt. Mit zwei starken Paraden hielt er seine Mannschaft im Spiel. Allerdings fehlte seinen Vorderleuten zunächst die Durchschlagskraft. Erst nach knapp fünf Minuten gelang Zacharias der erste Treffer des zweiten Durchgangs zum 13:13.
Offener Schlagabtausch
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Elias Huber glich in der 40. Minute zum 15:15 aus. Vor allem Stefansson bereitete der Balinger Defensive erhebliche Probleme. Der Melsunger Rückraumspieler hatte zwischenzeitlich acht seiner neun Würfe verwandelt. Die Gallier fanden kaum ein Mittel gegen ihn.
Auf der Gegenseite übernahm Pöhle Verantwortung. Der Rückraumspieler zeigte sich vom Siebenmeterpunkt nervenstark und traf 14 Minuten vor dem Ende zum 19:19. Auch beim 23:23 sieben Minuten vor Schluss behielt er die Nerven und verwandelte seinen fünften Strafwurf.
Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten. Als Melsungen auf 26:24 davongezogen war, nahm HBW-Trainer Matthias Flohr bei 58:08 Minuten seine letzte Auszeit. Mit sieben Feldspielern wollte er die Wende erzwingen. Doch Raguse scheiterte an MT-Keeper Simic. Olle Forsell Schefvert erhöhte auf 27:24 – die Vorentscheidung, wie es schien.
Doch die Gallier stemmten sich noch einmal gegen die Niederlage. Yonatan Dayan verkürzte auf 25:27, Cupara parierte erneut und Heinzelmann traf zum Anschluss. Als Zacharias anschließend den Ball eroberte, keimte für den Bruchteil einer Sekunde noch einmal Hoffnung auf. Doch die Schlusssirene ertönte.
Wie so häufig in dieser Saison blieb dem HBW nach großem Kampf nur die Erkenntnis, gegen einen starken Gegner erneut dicht an einem Punktgewinn gewesen zu sein.
