Handball, Regionalliga: HSG Albstadt vor Big-Points im Aufstiegsrennen

Für die Handballer der HSG Albstadt geht es nun in „die Wochen der Wahrheit“
Kara- HSG Albstadt schlägt TSV Heiningen 1892 mit 35:28 und übernimmt wieder die Spitze.
- Nach 24 Ligaspielen führt Albstadt; Aufstieg in die 3. Liga wieder in eigener Hand.
- Verfolger: TSV Heiningen (34:16/25 Spiele), TSV Schwäbisch Gmünd (33:13/23).
- Nächster Gegner: HSG Willstätt/Hanauerland am Samstag in der Mazmannhalle (20 Uhr).
- Trainer Wendel: „Wochen der Wahrheit“; Willstätt mit starkem Kader, Hreblev 176 Saisontore.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Neuer und alter Spitzenreiter der Handball-Regionalliga Baden-Württemberg ist die HSG Albstadt. Mit 35:28 setzten sich die zweitplatzierten Albstädter vor proppenvoller Mazmannhalle am Sonntagabend gegen den TSV Heiningen 1892, der als Spitzenreiter in die Zollernalb reiste, durch und holte sich die Tabellenführung zurück. Nach 24 absolvierten Ligaspielen grüßt die HSG nach nur einer Woche Verweildauer auf dem zweiten Platz wieder von der Spitze der Tabelle und hat den Aufstieg in die 3. Liga wieder selbst in der Hand. Mit 34:16-Punkten nach 25 Spielen folgen die „Staren“ des TSV Heiningen auf dem zweiten Platz.
Tabellendritter sind die „Jets“ des TSV Schwäbsich Gmünd, welche mit 33:13-Punkten nur 23 Spiele auf dem Buckel haben. Auch die Mannschaften des TVS 1907 Baden Baden (33:15), HSG Willstätt/Hanauerland (32:16) können sich noch erhebliche Hoffnungen auf den Sprung in die dritthöchste Spielklasse im deutschen Männerhandball machen. Den punktgleichen TSV 1866 Weinsberg sowie dem TuS Steißlingen (beide 30:18-Zähler) werden nur noch Minimalchancen eingeräumt.
Erleichterung nach dem Abpfiff
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten startete die HSG Albstadt gegen die Gäste des TSV Heiningen, die auf ihren torgefährlichen Rückraumshooter Nick Kohnle verletzungsbedingt im Spitzenspiel verzichten mussten. Mit einem 6:0-Lauf kurz vor der Pause sowie einer effektiven Angriffsleistung im zweiten Durchgang, als die Körner bei den „Staren“ merklich nachließen, konnten die Schwarz-Roten vollends auf die Siegerstraße einbiegen. Pure Freude und Erleichterung machte sich nach Abpfiff der Partie bei HSG-Coach Andreas Wendel breit. „Das waren zwei mega wichtige Punkte in einem für mich, sehr emotionalen und besonderes Spiel. Wir haben auf die anderen Mannschaften drei Punkte plus und den direkten Vergleich gegen Baden-Baden. Die Mannschaft war nach der heftigen Niederlage in Steißlingen heftig angezündet. Wir wollten das Spiel vor voller Halle unbedingt gewinnen. Auch wenn der Gegner besser ins Spiel kam, denke ich, dass es in Summe ein verdienter Sieg für uns war“, so Wendel und hatte auch lobende Worte in Richtung der Heininger parat. „Glückwunsch auch an die Heininger für die gute Leistung. Schade, dass sie nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten. Das ist eine tolle Mannschaft. Ich drücke ihnen die Daumen, dass ihnen im Schlussspurt nicht die Luft ausgeht. Sie hätten es auch verdient aufzusteigen.“ In den „Wochen der Wahrheit“, wie der HSG-Coach die kommenden Spiele betitelte, konnten seine Schützlinge zwei von vier Punkten holen. Aus den kommenden Spielen sollten, wenn möglich nach Meinung von Wendel mindestens noch drei Zähler folgen.
Am Samstag dürfen die „Albstädter“ erneut vor heimischer Kulisse auflaufen, wenn der Tabellenfünfte HSG Willstätt/Hanauerland in der Mazmannhalle (20 Uhr) antritt. Bevor der Fokus aber auf die Ortenau-Handballer gerichtet wurde, gab das HSG-Trainerteam ihren Schützlingen trainingsfrei. Danach geht die Vorbereitung auf die vor der Saison so aufstiegsambitionierten Handballer um den ukrainischen Berufshandballer Illia Hreblev (176 Saisontore) los.
„Meiner Meinung nach, hat Willstätt/Hanauerland von den Namen her, den besten Kader der ganzen Liga. Sie haben viele richtig gute Spieler. Obwohl sie nicht dominant in die Saison starteten, sind sie noch immer voll im Aufstiegsrennen dabei“, sagt Wendel. Gewinnt die HSG Albstadt auch das zweite Aufeinandertreffen gegen die Handballer aus der Ortenau, könnte man sich nicht nur weiter auf Rang eins behaupten, man hätte womöglich bei nur noch fünf verbleibenden Ligaspielen der Gäste, einen namhaften Konkurrenten aus dem Aufstiegsrennen geworfen.
Ob Albstadts torgefährlicher Spielmacher Julian Thomann, nach seiner unrühmlichen Aktion gegen Heiningens Tassilo Neudeck (wir berichteten) spielen wird, bleibt abzuwarten.
