Handball – 3. Liga: HBW Balingen-Weilstetten II enttäuscht in Konstanz– früher Verletzungsschock

HBW-Torwart Magnus Bierfreund kann die Derby-Niederlage der Jung-Gallier bei der HSG Konstanz nicht verhindern.
Eibner-Pressefoto- HSG Konstanz besiegt HBW Balingen-Weilstetten II mit 33:28 nach 17:13 zur Pause.
- Früher Schock: Daan van Vliet verletzte sich nach 1:52 Minuten am Ellenbogen und kam ins Krankenhaus.
- HBW fand kaum Lösungen gegen die offensive HSG-Abwehr – schwache Chancenverwertung.
- Konstanz’ Keeper Studentkowski überzeugte, Michelberger und Czako setzten wichtige Akzente.
- Trainer Thiemann: Niederlage verdient, Reaktion soll im Heimspiel-Doppelpack gegen Erlangen folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Realität hat den HBW Balingen-Weilstetten II wieder eingeholt. Im Derby der 3. Handball-Liga bei der HSG Konstanz fanden die Jung-Gallier über weite Strecken kein Mittel gegen die Gastgeber und mussten sich mit 28:33 (13:17) geschlagen geben.
Für die Mannschaft von Trainer Micha Thiemann war es ein gebrauchter Abend. Zu allem Überfluss verletzte sich der niederländische Linkshänder Daan van Vliet bereits nach knapp zwei Minuten am Ellenbogen und musste ins Krankenhaus.
Früher Schock für die Jung-Gallier
Die Partie begann auf beiden Seiten fehlerhaft und war zunächst von viel Kampf geprägt. Während Konstanz' Rückraumspieler Lars Michelberger die ersten beiden Treffer erzielte, scheiterten die Gäste früh mehrfach an HSG-Keeper Adam Studentkowski.
Schon der erste Angriff hatte für den HBW II einen bitteren Ausgang: Van Vliet brach über die rechte Seite durch und kam im Kreis zu Fall. Der Niederländer blieb unter Schmerzen liegen, für ihn war die Partie nach nur 1:52 Minuten beendet. Noch nach Mitternacht endete der Abend für ihn im Konstanzer Krankenhaus.
Der frühe Ausfall hinterließ bei den Jung-Galliern zunächst Spuren. Konstanz nutzte die Unsicherheit und setzte sich auf 7:3 ab. Doch die Gäste kämpften sich zurück in die Partie. Als Florian Bernhard per Siebenmeter zum 9:10 traf, keimte Mitte der ersten Hälfte Hoffnung auf eine Wende auf.
Die erfahrenen Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Zudem erwies sich Studentkowski weiterhin als starker Rückhalt. Mit einem Doppelschlag stellte der ehemalige Gallier Aron Czako auf 16:11. Beim Stand von 17:13 ging es in die Kabinen.
Keine Lösungen gegen die HSG-Abwehr
Nach dem Seitenwechsel gelang es dem HBW II nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Während Spielmacher Philipp Hlawatsch für Konstanz traf, suchten die Jung-Gallier vergeblich nach einem Weg zurück ins Spiel.
Vor allem gegen die offensive Deckung der Gastgeber fanden die Gäste kaum Lösungen. Auch der Versuch, mit vier Rückraumspielern für mehr Durchschlagskraft zu sorgen, blieb ohne Erfolg. Hinzu kamen eine unglückliche Wurfauswahl, überhastete Einzelaktionen und zu viele Abschlüsse, die an der robusten Konstanzer Abwehr hängen blieben.
So geriet ein Comeback früh außer Reichweite. Zwar ließen sich die Balinger trotz des deutlichen Rückstands nicht hängen und hielten mit großem Einsatz dagegen. Den verdienten 33:28-Erfolg der HSG Konstanz konnten sie jedoch nicht mehr verhindern.
Thiemann: „Die Niederlage ist verdient“
Auch HBW-Trainer Micha Thiemann fand nach der Partie deutliche Worte. „Die Niederlage ist verdient. Wir wussten, was auf uns zukommt – und haben doch keine Lösungen gefunden“, räumte er ein.
Zwar habe sich das Angriffsspiel im Verlauf der Begegnung verbessert, doch die Chancenverwertung sei ein entscheidender Schwachpunkt geblieben. „Wir hatten keinen Spieler voll im Spiel drin, weil Konstanz das dann wirklich gut verteidigt hat“, erklärte Thiemann enttäuscht.
Für die Jung-Gallier gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken. Denn bereits die nächsten Aufgaben stehen an: Mit einem Heimspiel-Doppelpack gegen die beiden Erlanger Mannschaften bietet sich dem HBW II die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen.
Spiel-Statistik.
HBW Balingen-Weilstetten II: Bessel, Bierfreund - van Vliet, Römer (2), Bernhard (6/5), Strobel (5), Bänsch (2), Banzhaf (1), Mann (4), Selinka (1), Friederich, Wehrli (5), Nyesö (2).
